Rezension “Deine Worte in meiner Seele”

Produktinformationen:

  • Autorin: Brittainy C. Cherry
  • Originaltitel: Loving Mr Daniel
  • Seitenanzahl: 384 Seiten
  • Verlag: LYX
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3736310520
  • Preis: 12,90€ (Paperback), 9,99€ (Taschenbuch), 8,99 (eBook)

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Klappentext:

Unsere Liebe verboten zu nennen war einfach. Doch die Gefühle zwischen Daniel und mir waren mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, endlich wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Vielleicht war sie verboten. Dennoch war sie wundervoll. Sie war wie wir. Und deshalb werde ich es nie bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe.

Meine Meinung:

Ich habe die Romance-Elements-Reihe der Autorin so geliebt und diese auch all meinen Freunden auf die Nase gebunden. Jetzt dieses Buch zu lesen hat mich wirklich schockiert. Natürlich war auch dieses Buch emotional und aufwühlend, aber eher auf eine etwas andere Weise.

Wenn man alle schlechten Vorkommnisse nimmt und diese in ein Buch steckt, dann kommt wohl dieses hier heraus. Damit will ich nicht sagen, dass ich es nicht wichtig finde, dass man über wichtige und schwierige Themen wie Tod, Drogen oder Religion spricht. Aber das alles auf einmal ist mir persönlich dann doch zu viel.

Das Buch war einfach nicht authentisch. Vor allem die Protagonistin Ashlyn und Daniel mit seinen strahlenden, funkelnden, was-weißt-ich-noch blauen Augen, haben mich durch und durch fertig gemacht. Tatsächlich habe ich mir ab der Mitte des Buches gewünscht, dass es nur noch um Henrys neue Familie geht, da mir die Nebencharaktere um einiges normaler und vernünftiger rüber gekommen sind.

Nachdem Ashlyn einen schweren Verlust erlitten hat, verstehe ich natürlich, dass sie innerlich zerbrochen ist und emotional zerrüttet. Aber oftmals kam sie mir dann doch eher wie ein 8-jähriges, bockiges Kind vor.

Daniel mit den ach so tollen Augen war zumindest noch realistischer. Doch spätestens als er bemerkte, dass Ashlyn seine Schülerin ist, hätte er die Beziehung zu ihr abbrechen sollen. Aber das war ja das Hintergrundthema der Geschichte.

Wie schon erwähnt finde ich, dass Hailey und Ryan die besten Charaktere des Buches sind. Auch sie haben mit Alltagsproblemen und einer sehr konservativen Mutter zu tun. Beide Personen sind super ausgearbeitet und umgänglich. Genau so muss man ihnen auch ihre Hilfsbereitschaft hoch anrechnen.

Super fand ich auch die Idee mit den Briefen, die nach dem Erfüllen von Aufgaben aufgemacht werden dürfen. Das hat mich sehr stark an “love letters to the dead” erinnert, was ich dann doch nicht ganz so originell fand. Aber zumindest gaben diese Briefe eine spannende Wendung in dem tristen und überdramatischen Leben von Ashlyn.

Ein ganz, ganz, kritischer Punkt war für mich auch die Wortwahl. Ich kann vor allem die Wörter feixen und kichern nach diesem Buch nicht mehr hören. Die Übersetzerin hat hier ganz schlechte Arbeit geleistet. Sehr viele Wortwiederholungen und ganz schlimm fand ich den Ausdruck “Go big or go home”, der mit “Entweder ganz groß rauskommen oder nach Hause gehen” übersetzt wurde. Da es in dem Buch auch um ernste Themen wie Drogenmissbrauch oder Alkoholkonsum geht, sollte man davon ausgehen, dass die Leser doch schon älter sind und zumindest mit den gängigen Redensarten wie “Go big or go home” vertraut sind.

Alles in Allem konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen und ich finde es wirklich schade, dass die gleiche Autorin, die eine wunderbar emotionale und realistische Reihe auf Papier gebracht hat, dieses Schriftstück veröffentlicht hat.

Gelesen vom 31.03.2019 bis 10.04.2019

Bewertung: 2 von 5 Sternen

Rezension “Sommer, Sonne, Strand und Liebe”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autorin: Mila Summers
  • Seitenanzahl: 264 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • ISBN: 978-1718779020
  • Preis: 8,82€ (Taschenbuch), 0€ (Kindle)

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Klappentext:

Nele gewinnt bei einem Preisausschreiben eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff quer durchs Mittelmeer. Der Urlaub verspricht Sommer, Sonne, Strand und Meer, und das Beste: Sie trifft dort die Jungs der Band Blossoms Four, ihrer Lieblingsband aus Teenietagen. Die Band gibt es nicht mehr, nachdem Josh, der Leadsänger der Gruppe, einen verhängnisvollen Fehler begangen hat.
Zehn Jahre nach ihrem Karriereaus dürfen die vier Jungs der Blossoms Four endlich wieder auf einer Bühne stehen und gemeinsam Musik machen. Doch schon bald ist es nicht mehr nur das, was Josh von ganzem Herzen begehrt. Nele stiehlt sich heimlich, still und leise in sein Herz, auch wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren versucht. Er ist nicht gut für sie. Sein Herz will das jedoch nicht wahrhaben.
So unbeschwert, wie der Ozeanriese durchs Meer gleitet, ist die Reise weder für Nele noch für Josh. Sie kommen sich näher, nur um zu spüren, dass die Dämonen ihrer Vergangenheit sie noch immer fest im Griff haben.

Meine Meinung:

Zuallererst möchte ich mich herzlich bei Mila Summers bedanken, dass sie mir ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Das Titelbild ist sehr schön gestaltet und vermittelt definitiv Sommer- und Urlaubsgefühle! Durch die dunkelblaue, weiße und rote Schrift lässt sich auch schon erahnen, dass die Geschichte etwas mit einem Schiff zu tun haben könnte.

Das Buch fängt mit einer schwierigen Familiengeschichte an und zeigt, warum Nele eine Auszeit von ihrem Alltag braucht und frische Luft schnuppern muss. Dank eines Preisausschreibens gewinnt sie für sich und ihre beste Freundin Conni eine Kreuzfahrt und darf dort die Mitglieder ihrer geliebten Kindheitsband persönlich kennenlernen. Doch durch die strenge Erziehung ihrer Eltern und einem schrecklichen Vorfall auf der Arbeit fällt es ihr schwer sich trotz des Urlaubs zu entspannen.

Und auch Josh, der Leadsänger muss seine Vergangenheit nochmal neu aufrollen und schwimmt dadurch nicht nur im wunderbaren Mittelmeer, sondern auch in Schuldgefühlen und schlechten Angewohnheiten. Die Geschichte ist sehr emotional und behandelt einige wichtige Themen, die die Autorin wunderbar umgesetzt hat.

Jeder Charakter erzählt zudem seine eigene Geschichte und es ist toll wie sie alle miteinander harmonieren. Durch die schönen Beschreibungen habe ich nun wirklich Fernweh und einige neue Reiseziele auf meiner To-Do-Liste!

Es war auch sehr spannend zu erfahren, welche Probleme vor allem die Protagonisten Nele und Josh in ihrer Vergangenheit hatten und wie sie mit diesen umgehen, bzw. umgegangen sind. Ich fand es auch gut, dass es nicht die typische Bad Boy und Good Girl Geschichte war und sie einige Szenen beinhaltet, die wirklich unvorhersehbar und eben nicht perfekt sind.

Auch den Schluss fand ich wirklich passend und sehr schön geschrieben, weil es nicht nur um die Liebe, sondern vorangestellt auch um Freundschaft ging. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch eine Szene gegeben hätte, in der Nele noch einmal mit ihrer Familie konfrontiert wäre. Es ist leider nicht so ganz klar geworden, wie denn nun die Meinung ihrer Eltern und ihrer Schwester zu Neles Entscheidungen sind.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich empfehle es definitiv als schöne Lektüre für den Sommer, da es nicht nur eine wunderbare Liebesgeschichte beinhaltet, sondern es geht auch um Freundschaft, Probleme und Krankheiten und vermittelt zudem noch die perfekte Urlaubsstimmung!

Gelesen vom 24.05.2018 bis 27.05.2018

Bewertung: 3,5 von 5 Sterne

Rezension “Nebel”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autor: Ragnar Jónasson
  • Originaltitel: Mistur
  • Seitenanzahl: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag
  • ISBN: 978-3442758623
  • Preis: 15,00€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ein einsames Bauernhaus – und ein verhängnisvoller Besuch.

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den btb Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Ich hab mich schon so sehr auf den letzten Band dieser unfassbar tollen Reihe gefreut! Und auch bei diesem wurde ich nicht enttäuscht. Da die Geschichte rückwärts erzählt wird, war ich schon sehr gespannt wie Huldas Geschichte anfangen würde, zumal der Leser ja schon eine Vorahnung hatte, was geschehen ist. Doch selbst mit dem Wissen darüber bekam man eine nicht ganz erwartete Antwort.

Huldas Familiengeschichte wurde wirklich realistisch und auch schockierend erzählt. Man konnte die Emotionen der Protagonistin, aber auch die der anderen handelnden Personen wirklich gut nachvollziehen. Mit dem Anfang, bzw. Ausgang dieser Geschichte habe ich wirklich nicht gerechnet.

Schon in den zwei Bänden davor konnten wir sehen wie stark und äußerlich robust Hulda ist, aber wie betroffen und emotional sie dann doch im Inneren aussieht. Es ist unfassbar wie Jónasson Hulda zu einer realen Figur macht. Auch in ihrem Beruf bleibt sie stark, obwohl auch hier unfaire Bedingungen herrschen.

Sehr schön, wie auch in den Büchern davor, finde ich, dass die Tatgeschichte mit Huldas verstrickt ist und man trotz der vielen Details nur schwer auf den Täter kommt. Auch hier hätte ich nie mit dem Ausgang gerechnet und war von dem überraschenden Ende wirklich sehr angetan. Erlas und Einars Geschichte brachte mich wirklich in eine Gefühlslage, bei der ich nicht wusste wie und was ich denken sollte.

Der letzte Teil hat zumindest aus der Perspektive von Hulda einen eher familiären Teil, den ich aber für die Reihe sehr wichtig fand. Dafür war aus der Sicht Erlas mehr Spannung enthalten und man rechnete mit dem Schlimmsten.
Schon nach dem Ende des ersten Bandes habe ich immer noch eine Frage im Kopf, die ich gerne beantwortet hätte, aber vielleicht finde ich das ja noch in einer Fragerunde oder in einem anderen Buch oder sogar (und hoffentlich) in einer Fortsetzung des Autors heraus.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Lesemonat Oktober

Diesen Monat habe ich vier Bücher gelesen, denen ich eine Durchschnittsbewertung von 4,5 Sternen gegeben habe. Insgesamt habe ich somit 1.454 Seiten gelesen.

Top of the month: Der Heimweg

Flop of the month: –

Wen der Rabe ruft – Maggie Stiefvater

4 Sterne | 496 Seiten

Link zur Rezension: https://www.readingwithsimi.de/2020/11/05/rezension-wen-der-rabe-ruft/

Ich habe schon so oft von dieser Reihe gehört und bin dennoch immer wieder um sie herumgeschlichen – und jetzt bereue ich es! Eine wirklich schöne Jugend-Geschichte, wobei der Band 2 und 3 schon bei mir eingezogen sind. Mal gucken, wie ich an Band 4 komme.

Die große Pause – Bastian Bielendorfer

5 Sterne | 240 Seiten

Link zur Rezension: https://www.readingwithsimi.de/2021/02/26/rezension-die-grosse-pause/

Bastian ist so ein bodenständiger und nachvollziehbarer Mensch, dass ich nun nicht nur von seinen Podcasts, sondern nun auch von seinen Schreibfertigkeiten überzeugt bin! Eine realistische Geschichte über den (allgemein gleichen) Alltag während Corona, die zum Schluss hin noch einmal sehr emotional wird.

Der Heimweg – Sebastian Fitzek

5 Sterne | 368 Seiten

Link zur Rezension: https://www.readingwithsimi.de/2020/11/19/rezension-der-heimweg/

Ich weiß nicht, wer von der Buchhändlerin und mir sich mehr auf das Buch gefreut hat. Und wir wurden wohl beide nicht enttäuscht. Eine fesselnde und wie immer sehr ins Chaos stürzende Geschichte, die meine Heimwege nun doch gruseliger macht.

Sexy Security: Stürmisches Feuer – J. Kenner

4 Sterne | 350 Seiten

Link zur Rezension: https://www.readingwithsimi.de/2020/11/06/rezension-sexy-security-stuermisches-feuer/

Auch auf den dritten und leider letzten Teil habe ich mich schon sehr gefreut und auch die Geschichte zwischen Liam und Xena war aufregend, gefährlich und erotisch. Eine Mischung, die Spannung beim Lesen mit sich bringt.

Goodreads Reading Challenge 2021

Da ich letztes Jahr so gut vorangekommen bin und trotz Leseflauten und Auslandsjahr, wollte ich mir für das Jahr 2021 das gleiche Ziel setzen. Ich habe dieses Jahr zwar Abschlussprüfungen, aber durch die Corona-Maßnahmen werde ich sicher Anfang des Jahres mehr Zeit zum Lesen haben.

Aus dem Grund sind auch dieses Jahr mein Ziel 55 Bücher und hier könnt ihr die Challenge auf goodreads verfolgen:

https://www.goodreads.com/user_challenges/24889343

Hier meine 2021 gelesenen Bücher:

  1. Das Reich der sieben Höfe: Sterne und Schwerter von Sarah J. Maas
  2. The Passengers von John Marrs
  3. Splitter von Sebastian Fitzek
  4. Das Reich der sieben Höfe: Frost und Mondlicht von Sarah J. Maas
  5. Nebel von Ragnar Jónasson
  6. Der Orden des geheimen Baumes von Samantha Shannon
  7. Throne of Glass: Die Erwählte von Sarah J. Maas
  8. Consequences: Buch 2 von Aleatha Romig
  9. Leckerbissen von Kitty Thomas
  10. You: Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes
  11. Duty & Desire: Verboten sinnlich von Tessa Bailey

Rezension “Die große Pause”

Produktinformationen:

  • Autor: Bastian Bielendorfer
  • Seitenanzahl: 240 Seiten
  • Verlag: Gräfe und Unzer Verlag GmbH
  • ISBN: 978-3833877544
  • Preis: 16,99€ (Gebundene Ausgabe), 13,99€ (eBook), 13,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

“Wenn die Welt ein Intensivbett wäre, wollte ich Bastian Bielendorfer als Pfleger. Klug, empathisch, witzig. Unsere Zeit braucht Bücher wie dieses.”
Micky Beisenherz

Mit genügend Humor wird alles leichter. Bastian Bielendorfer dokumentiert deshalb vom ersten Tag an, durch welche Absurditäten sich unser Leben seit dem Beginn des Corona-Wahnsinns verändert hat. Innerhalb weniger Stunden wird die Hausärztin zur Seuchen-Expertin, der Postbote zum Hochrisikoarbeiter, die Klorolle zum Luxusgut. Und Bastis Zuhause mutiert zur Zwangs-WG mit Frau, Mops und Schwiegermutter. Nach ein paar Tagen im Horror-Hausarrest erklärt Basti der Corona-Angst den Krieg, bügelt entschlossen seine Jogginghose und beginnt mit seinen schriftstellerischen Aufräumarbeiten in einer Welt, die nie wieder so sein wird wie zuvor.

Meine Meinung:

Wer den guten Bastian Bielendorfer schon flüchtig durch seine Shows, Auftritte oder Podcasts kennt, wird überrascht sein von diesem Buch. Seine vorherigen Bücher habe ich zwar noch nicht gelesen, habe es aber definitiv noch vor.
Mit diesem Buch erzählt Bielendorfer aus seinem Leben während des (ersten) Lockdowns. Durch viele kleine und kurze Geschichten bringt er uns seinen Alltag als stillgelegten Komiker näher und schildert uns Alltagsprobleme, die dem Leser nicht fremd und viel zu nachvollziehbar sind.

Sei es das Zusammenleben mit seiner Frau, dem Mops Otto und seiner Schwiegermutter, der Klopapier-Krieg im Supermarkt oder die Schwierigkeiten der Paketannahme. Genau wie wir Leser kämpft er mit den Neuheiten der durch das Virus verursachten Probleme und nicht selten konnte ich mich nur zu gut in seine Situation hineinversetzen. Auch Themen wie Homeschooling, das ihm glücklicherweise erspart geblieben ist, spricht er aus Sicht eines Außenstehenden an.

Sehr oft wurden Szenen beschrieben, die auch ich 1:1 im Alltag erlebt habe/erlebe und die sich wohl deutschlandweit abspielen. Mit Humor verpackt bringt er dem Leser die Geschichten näher und erzählt bildlich von Auftritten in Autokinos, Video-Treffen mit seinen Freunden und teilt auch private Gespräche mit seinem Vater.

Doch hinter all dem Humor verbringt sich auch eine ernste und tiefgründige Seite, die mir auch sehr nah ging. Vor allem beim letzten Kapitel sind mir dann ein paar Tränen in die Augen gestiegen, was dem Buch einen traurigen, aber zugleich wunderbaren Abschluss gegeben hat.

Gelesen vom 18.10.2020 bis 22.10.2020

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Queer Heroes: 53 LGBTQ-Held*innen”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autorin: Arabelle Sicardi
  • Originaltitel: Queer Heroes
  • Seitenanzahl: 64 Seiten
  • Verlag: Prestel Verlag
  • ISBN: 978-3791374376
  • Preis: 20,00€ (Gebundene Ausgabe)

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Klappentext:

Ein wichtiges Buch, das jungen Menschen Mut macht!

Entdecke die inspirierenden Geschichten von 53 queeren Künstlern, Schriftstellern, Innovatoren, Sportlern und Aktivisten von der Antike bis heute! Sie alle haben einen großen kulturellen Beitrag geleistet und zum Kampf für die Gleichberechtigung beigetragen.

Dieses stylisch illustrierte Buch feiert die Errungenschaften von LGBTQ-Menschen aus der ganzen Welt, aber erinnert auch daran, dass es nicht immer und überall einfach war und ist, zu seiner Identität zu stehen. Dynamisch gezeichnete Farbporträts inspirierender Vorbilder ergänzen ihre Biografien, die von den spannenden Lebensgeschichten und unglaublichen Erfolgen der 53 Mitglieder der LGBTQ-Community erzählen. Angefangen von Freddie Mercurys Beitrag zur Musik und Ellen DeGeneres’ Comig-Out in ihrer eigenen TV-Serie über Jazz Jennings Leben als Transgender-Teen, bis hin zu Leonardo da Vincis “Mona Lisa”. Dieses außergewöhnliche und einzigartige Buch zeigt Teenagern, dass alles möglich ist!

Meine Meinung:

Zuerst einmal Danke an das Bloggerportal und den Prestel Verlag für dieses Rezensionsxexemplares!

Allein das bunte Titelbild hat mich schon angelacht und gleich gute Laune verbreitet. In der heutigen Zeit ist es zum Glück nicht mehr schlimm sich zu outen, weshalb mich einige der Geschichten doch sehr schockiert haben.
Vor allem als nicht LGBTQ+-Mitglied gab mir das Buch einen kleinen Einblick in die Lebensweise und die Probleme von nicht-heterosexuell interessierten Personen. Alle Geschichten haben mich wirklich sehr gerührt – die einen mehr als andere, aber sie alle waren auf ihre eigene Weise einzigartig.
Ich kannte natürliche einige Personen, die in dem Buch vorkamen, aber viele auch nicht, weshalb man immer wieder neue Persönlichkeiten kennenlernen durfte. Vor allem aber hatten/haben all diese Leute eine Sache gemeinsam: Stärke. Wie schon geschrieben haben mich einige Geschichten wirklich schockiert und ich bin froh, dass eine so normale Sache auch endlich als Normalität aufgenommen wird.
Das Leben der verschiedenen Personen wird kurz und interessant zusammengefasst und durch die vielen schönen und bunten Bildern macht das Lesen erst recht Spaß. Es ist von Künstlern über Sportler bis zu Popstars in jeder Kategorie jemand vertreten, doch am meisten hat mich die Geschichte von Josephine Baker begeistert.
Tatsächlich hatte ich nach der letzten Seite gehofft, dass noch ein paar Geschichten erzählt werden, doch an sich war es ein wirklich tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann!

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “Liebe und andere Weihnachtswunder

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autorin: Mila Summers
  • Seitenanzahl: 298 Seiten
  • Verlag: Independently published
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 172386028X
  • ISBN-13: 978-1723860287
  • Preis: 9,81€ (Taschenbuch), 0€ (Kindle)

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Klappentext:

Suche nicht nach der Liebe … denn sie findet dich! Der plötzliche Wintereinbruch in Edinburgh legt die Großstadt kurz vor Weihnachten lahm. Nichts geht mehr. Dabei muss Cailin dringend in ein verschlafenes Nest in den schottischen Highlands, um dem Vater ihres ungeborenen Kindes von den Folgen ihres One-Night-Stands zu erzählen. Noel ist auf der Flucht vor der Polizei, als Cailin seinen Weg kreuzt. Zähneknirschend nimmt er sie mit, auch wenn er damit riskiert, aufzufliegen und im Knast zu landen. Als Noel seinen ungebetenen Gast in Mìorbhail absetzt, streikt kurz darauf sein Wagen und er sitzt im Ort der Wunder fest. Schon bald widerfahren ihm wundersame Dinge. Dabei will er doch nur weg – vor allem von Cailin, die Gefühle in ihm weckt, die ihm schnell gefährlich werden könnten. Wird es ihm gelingen?

Meine Meinung:

Danke erstmal an Mila Summers, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Die Rezension enthält ein paar kleine Spoiler!

Cailin habe ich schon von Anfang an ins Herz geschlossen, da sie einfach eine herzliche Person ist, die es allen Recht machen will. Und dadurch selbst im Schlamassel landet. Doch ihr Weg in die Idylle der schottischen Highlands hält davor noch einige Überraschungen offen.

Unter anderem den heißen Noel. Wie der Name schon verrät, ist es eine Anspielung auf Weihnachten, aber der liebe Noel ist darüber leider gar nicht glücklich. Auch er ist auf den Weg Richtung Highlands, aber aus völlig anderen Gründen als Cailin.

Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt war, zu erfahren, wie die beiden wohl zueinanderfinden würden, da sie doch aus verschiedenen Welten kommen. Doch ich muss sagen, dass diese Stelle mein einziger, kleiner Kritikpunkt an dem Buch ist, da ich finde, dass Cailin viel zu energisch, unverschämt und unüberlegt handelt. Ich schätze kein normaler Mensch hätte so reagiert, aber es ist schließlich eine Geschichte, also will ich darauf auch nicht weiter eingehen.

Den weiteren Verlauf fand ich dafür aber sehr interessant und es war faszinierend wie sich die beiden Protagonisten langsam annäherten, auch wenn sie beide dem anderen nicht ganz die Wahrheit verrieten. Als sie dann schließlich Cailin Ziel erreichten, trafen sie auf Charlotte. Charlotte ist eine ältere Frau, die ihre Liebe aus den Buchseiten heraus verströmt hat und die beiden Protagonisten weiter verkuppelt hatte, obwohl sich ihre Wege schon längst hätten trennen sollen. Die ältere Dame erinnert auch Noel an seine geliebte Großmutter, weshalb ich die Vermutung habe, dass die mysteriösen Stimmen von Charlottes Einfluss auf ihn kommen. 😉

Da Noel nun aber doch länger als beabsichtigt mit Cailin feststeckt, verbringen sie eine Nacht im selben Haus. Und die Badszene des nächsten Morgens bringt mich auch jetzt beim Schreiben noch zum Lachen, da wir Ladys wohl alle einen Blick auf den geheimnisvollen (und entblößten) Santa geworfen hätten! Kurz nach dem “gemeinsamen” Duschen, klingelte Charlotte an der Tür und begeisterte die beiden mehr oder weniger mit einer wohltätigen Aktion für die Kinder der Stadt, bei der sowohl Cailin als auch Noel nicht Nein sagen konnte.

Doch im Café der älteren Dame wartete die nächste Überraschung auf Cailin und ich war schon sehr gespannt wie sie dieser Tatsache aus dem Weg gehen wollte. Das war auch der Zeitpunkt, an dem Noel wieder zugeflüstert wurde, doch zurück zu Cailin zu gehen. Zum Glück beider war der AUgenblick unglaublich passend, wodurch sie endlich zueinanderfanden und beide die Lügen und Verheimlichungen aufklärten.

Abschließend noch zu sagen wäre also nur noch, dass das Buch einige Witze, unerwartete Handlungen und eine weihnachtliche Stimmung bereithält. Ich muss ehrlich sagen, dass dies eines der wenigen Bücher ist, bei denen ich wirklich nicht wusste, was als nächstes passierte. Sich eine Idee für den Schluss zu bilden ist einfach, aber auch die Handlung unvorhersehbar zu gestalten, braucht wirkliches Talent, dass Frau Summers mit dieser Geschichte wirklich gelungen ist! Und dank Cailin und Noel bin ich auch schon längst in Weihnachtsstimmung und trinke herrlichen Earl Grey!

Gelesen vom 07.10.2018 bis 25.10.2018

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “Auf den zweiten Blick”

Produktinformationen:

  • Autorin: Jodi Picoult
  • Originaltitel: Picture Perfect
  • Seitenanzahl: 448 Seiten
  • Verlag: Piper Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3492263115
  • Preis: 12,00€ (Taschenbuch), 11,99€ (eBook)

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Klappentext:

Der Polizist Will liest in Los Angeles eine junge Frau auf, die nicht weiß, wer sie ist. Er hilft ihr und versucht, ihre Identität herauszufinden. Bald meldet sich Alex Rivers, der berühmte Schauspieler, und identifiziert sie als seine schwangere Frau Cassie. Als er ihr den liebevollen Ehemann vorspielt, kehren in ihr bedrohliche Erinnerungen an die Beziehung mit ihm zurück …

Meine Meinung:

Ich bin leider etwas enttäuscht … Ich bin ein großer Jodi Picoult-Fan, da ich ihre Art zu erzählen und all das interessante Hintergrundwissen liebe, aber in diesem Roman ging das alles etwas verloren. Wäre nicht das Thema mit den Indianer als wichtige Nebenrolle erschienen, wäre das Buch für mich ein stinknormaler Roman gewesen, den man auch zwischendurch mal lesen kann. Da in diesem Buch das Thema (ACHTUNG SPOILER!) Gewalt in der Ehe/Gewalt gegen Frauen vorkam, war es dennoch keine einfache Lektüre. Trotz meiner Enttäuschung gehört das Buch dennoch zu den besseren Geschichten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Autorin beginnt in einem Umfeld und mit einer Geschichte, die einem Thriller ähnelt. Schon am Anfang des Buches ist man sehr misstrauisch und vertraut nur der Protagonistin Cassandra und dem Polizisten Will, deren Denken man durch ihre Kapitel beobachten kann.

Will war mir von Anfang an sympathisch und seine Vorgeschichte interessierte mich wirklich sehr.
Cassandra kam mir vor allem durch ihre derzeitige Situation etwas schwächlich vor, was sich allerdings schnell ändern sollte.

Ihrem Mann Alex habe ich anfangs etwas misstraut und dachte an dieser Stelle noch, dass sich das Buch anders entwickeln würde. Auch als Cassie in ihr angebliches Leben zurückkehren sollte, war ich skeptisch, war das Bild von ihr niemals in die glanzvolle Welt der Hollywoodstars passte.

Die Umsetzung der Autorin, wie man die Vorgeschichten taktisch einbaute, ist ihr definitiv gelungen. Auch die Nebencharaktere waren sehr ausgeklügelt und gut eingesetzt. Ophelia, Cassies beste Freundin, war für mich die vernünftige, innere Stimme, die Cassie zumindest versucht hat, zurück in die Realität zu bringen.

Auch Cassandras Bekanntschaft mit Wills Großeltern Cyrus und Dorothea mochte ich wirklich sehr, da hier über die Geschichte der Ureinwohner berichtet wurde und ich diesen Teil wirklich am Besten fand. Man konnte deutlich Cassies Haltung und ihr Verhalten beobachten, wie es sich veränderte und wie viel sie und auch der Leser dazulernte.

Connor war auch ein wichtiger Mensch in Cassandras Leben, wobei ich seinen Charakter tatsächlich etwas unnötig fand und dieser nur ihren Berufswunsch als Zweck diente, was ich tatsächlich etwas schade fand. Ich hatte mir hierbei wirklich mehr gewünscht.

An sich ist es ein lesenswertes Buch, wobei mir andere Bücher der Autorin besser gefallen hatten.

Gelesen vom 23.02.2020 bis 09.03.2020

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Die Krone der Dunkelheit”

Produktinformationen:

  • Autorin: Laura Kneidl
  • Seitenanzahl: 640 Seiten
  • Verlag: Piper
  • ISBN: 978-3492705264
  • Preis: 12,00€ (Taschenbuch), 12,00€ (eBook)

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Klappentext:

Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.  

Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird …

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich kein allzu großer Fan von Laura Kneidl bin.
Durch die (meiner Meinung nach) schlechten Liebesromane, war ich dann doch erstaunt darüber, dass mir ‘Light&Darkness’ dann doch gefallen hat, weshalb ich schon gespannt auf ‘Die Krone der Dunkelheit’ war.

Als allerdings der Klappentext veröffentlicht wurde, war ich super skeptisch. Der erste Gedanke, der mir dabei nämlich durch den Kopf schoss, war: Eine Kopie der Acotar-Reihe. Was man allein schon am Namen der Hauptfigur Freya erkennen kann, da allein der Name schon Feyre ähnelt. Deshalb missfiel mir auch das Worldbuilding sehr, da es mich wieder einmal an die Acotar-Reihe erinnert, was ich sehr schade finde.

Ich wollte der Geschichte allerdings eine Chance geben und wurde dann positiv von Ceylan überrascht. Die tapfere Waise beweist Mut und Stärke und ich hätte wirklich gerne mehr von ihr gelesen. Ihr Charakter hat mich wirklich begeistern können und ihre Handhabung mit der Situation zwischen all den Männern finde ich bemerkenswert.

Viel weniger hätte ich mir deshalb auch von Freya gewünscht, da ihre Reise mit dem stummen Larkin sehr eintönig und langatmig war. Die Hälfte von ihrer Geschichte hätte man dementsprechend aus dem Buch streichen können und man hätte dennoch nichts verpasst.

Ein weiterer interessanter Charakter ist allerdings Prinz Kheeran, der mit seinem Zwiespalt etwas Spannung in die Geschichte gebracht hat. Als Prinz und werdender König trägt er eine große Last auf den Schultern und ist sich seiner Bestimmung nicht ganz so sicher. Seine Perspektiven habe ich auch sehr genossen, wobei ich mir auch hier mehr Material gewünscht hätte.

Weylan war mir dann aber doch etwas zu übertrieben. Seine Figur ist ein guter Einfall und trägt auch einen wichtigen Teil zu der Geschichte bei, allerdings sind mir seine Beweggründe zwar klar, aber dann doch nicht ganz verständlich.
Die finale Wendung am Ende des Buches brachte dann zum Glück wieder etwas Spannung auf, war aber leider zu erraten.

Ich hätte mir gerne mehr Kapitel aus Sicht der interessanten Charaktere gewünscht und weniger Beschreibungen und mehr Handlung, weshalb das Buch von mir leider nur 2,5 bis 3 Sterne bekommt. Ob ich die nachfolgenden Bände noch lesen werde, weiß ich noch nicht.

Gelesen vom 03.06.2019 bis 27.06.2019

Bewertung: 3 von 5 Sterne