Rezension “Der Seelenbrecher”

Produktinformationen:

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3426637920
  • Preis: 10,99€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 9,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …

Meine Meinung:

Eigentlich wollte ich nur zwei Sterne geben, aber irgendwie hat mich der gruselige Post-it dann doch zu drei Sternen verleitet. Da ich das Buch gebraucht gekauft habe, war ich deswegen noch einmal mehr verunsichert. Zumal er auch noch an der falschen eigentlich vorgesehenen Stelle saß und nichts mit dem derzeitigen Thema zu tun hatte.

An sich ist die Idee der Geschichte wirklich interessant und auch die Auflösung fand ich dann wirklich spannend und (zumindest nach Fitzek) auch logisch, doch der Verlauf der Geschichte hat mir nicht wirklich zugesagt.

Leider hat sich das Buch für mich wirklich oft gezogen. Ich hatte das Gefühl in einem schlechten Horrorfilm gelandet zu sein und immer nur vor dem „Bösen“ weggerannt zu sein. Nach mir hätte man hier noch etwas hinzufügen können, damit die Spannung eher aufgebaut wird.

Dennoch haben mir auch in diesem Buch die Charaktere gefallen. Wie für Fitzek üblich, ist es schwer, Vertrauen aufzubauen und den Schuldigen zu finden. Zwar stellt man auch bei dieser Geschichte einige Vermutungen an, doch letztendlich führen auch diese meist zu nichts.

Den Protagonisten fand ich zwar der Lage gut angepasst und dennoch hat mich sein „Wahnsinn“ etwas gestört. Zudem konnte ich einige der Nebencharaktere nicht voneinander unterscheiden und war dadurch sehr oft verwirrt wer denn nur wer war und wer was gemacht hat.

Wie schon geschrieben, war die Geschichte an sich logisch und hatte einen roten Faden, dennoch hab ich sie als zu langgezogen empfunden. Wäre dies nicht ganz so ausschlaggebend gewesen, hätte ich das Buch sicher besser bewertet.

Gelesen vom 25.12.2020 bis 26.12.2020

Bewertung: 3 von 5 Sternen

Rezension “Amokspiel”

Produktinformationen:

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3426637180
  • Preis: 10,99€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook)

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Klappentext:

Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Meine Meinung:

Auf einen Fitzek folgt gleich ein zweiter! Auch dieser hier konnte mich überzeugen, allerdings hat er sich meiner Meinung doch manchmal etwas gezogen.

Meistens sind Amokläufe ja geplant und genau das war auch hier der Fall. Generell wurden in dieser Geschichte viele typischen Hinweise erfüllt und der Beweggrund war hier natürlich ausschlaggebend.

Auch waren bei diesem Fitzek wieder alle Charaktere detailliert beschrieben und waren auch untereinander verknüpft. Vor allem Iras Lebensgeschichte hat mich hierbei fasziniert, aber auch Jan hat es schwer getroffen.

Ira lernt man schon anfangs kennen und ich muss sagen, dass ich hier zu schnell geurteilt habe. Dennoch war es teilweise für mich nicht genau klar, was passiert ist. Deswegen hätte ich mir gleich am Anfang eine bessere Erklärung gewünscht.

Jans Schicksal wurde natürlich auch nach und nach erklärt, was jedoch Spannung aufgebaut und die Situation interessanter gemacht hat. Auch über die weiteren Personen lernen wir einige Hintergründe und Geheimnisse kennen, die mich zwischendurch immer wieder geschockt haben.
Jans Plan scheint ausgeklügelt und unzerstörbar und doch muss er mit einigen Konsequenzen und Fehlschlägen rechnen. Ich fand die Entwicklung des Amoklaufs und auch seiner Persönlichkeit wirklich interessant zu beobachten und habe während des Lesens einige Emotionen für ihn aufgebracht – sowohl positiv als auch negativ.

Trotz der Spannung und des durchdachten Spiels gab es hin und wieder Stellen, die sich meiner Meinung nach etwas gezogen haben und den Lesefluss beeinträchtigten. Nichtsdestotrotz hab ich es wirklich genossen und kann es nur empfehlen.

Gelesen vom 13.11.2020 bis 15.11.2020

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Rezension “Die Therapie”

Produktinformationen:

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3426633090
  • Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe), 10,99€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 8,59€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

Meine Meinung:

Der allererste Fitzek! Auch dieses Mal habe ich das Buch mit der liebsten Fitzek-Gruppe gelesen und kann guten Gewissens behaupten, dass es keine negativen Meinungen zu diesem Schätzchen gab.

Ich habe ja schon einige Bücher des Autors gelesen und war wirklich gespannt auf sein erstes Buch, dass Autoren ja meistens immer besser werden. Aber ganz ehrlich: Fitzek ist wohl schon so gut geboren.

Wie auch seine übrigen Bücher überzeugt dieses mit Spannung, verrückten Tatsachen und dem Zweifel an einem selbst. Die Charakter waren ausgereift, gut überlegt und (sofern man die Zweifel auslässt) logisch aufgebaut.

Typisch für den Autor gibt es auch in diesem Buch einen Vater-Tochter-Konflikt, der ein großer Bestandteil der Geschichte ist. Josy wird vermisst und Viktor vermisst sie ganz schrecklich. Auch nach all den Jahren versucht er den Schuldigen zu finden und wird dadurch mental in Mitleidenschaft gezogen. Als er dann auf der Insel auf Anna trifft, die ihn drängt, sie in Therapie zu nehmen, tun sich Abgründe auf, die ihn klarer sehen lassen.

Das Buch war randvoll mit Spannung und hätte ich keine Verpflichtungen gehabt, hätte ich es sicher in einem Rutsch durchgelesen. Es war unberechenbar, etwas verrückt und einfach nur gut geschrieben. Das Verbrechen war logisch durchdacht und die Geschichte hatte einen roten Faden. Auch die weiteren Charaktere hatten einen mysteriösen Charakter, wodurch man zu niemandem, außer dem Protagonisten, Vertrauen aufbauen konnte.
Vor allem eine Person hat sich wirklich verdächtig verhalten, doch aus eigenen Erfahrungen konnte man auch hier niemanden vertrauen. Bis zum Epilog war ich nahezu ahnungslos und von der Auflösung gebannt.

Wie schon geschrieben, hätte ich dieses Buch in einem Rutsch lesen können und in meiner Top-3-Fitzek-Liste steigt es sehr weit nach oben!

Gelesen vom 06.11.2020 bis 07.11.2020

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Rezension “FROST”

Produktinformationen:

  • Autor*in: Ragnar Jónasson
  • Band 4
  • Seitenanzahl: 304 Seiten
  • Verlag: btb Verlag
  • ISBN: 978-3442759316
  • Preis: 16,00€ (Taschenbuch), 12,99€ (eBook), 2,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ein altes Sanatorium. Ein entschlossener Ermittler. Ein ungelöstes Rätsel: Die Fortsetzung der großen HULDA-Trilogie von Ragnar Jónasson, in der der junge Kommissar Helgi Reykdal in den Fokus rückt – jener junge Mann, für den Kommissarin Hulda Hermannsdóttir in »DUNKEL« ihren Schreibtisch räumen musste. Helgi untersucht eines der größten Rätsel der isländischen Kriminalgeschichte, einen Cold Case: die Todesfälle im Tuberkulose-Sanatorium. 1983 waren dort, im eisigen Norden Islands, eine Krankenschwester und der Chefarzt umgekommen. Was ist 1983 wirklich geschehen? Und wurde die damalige Ermittlerin Hulda zum Schweigen gebracht?

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an das Bloggerportal und den btb Verlag.

Wie sehr hab ich mich gefreut, dass es noch eine Fortsetzung der HULDA-Reihe geben wird! Leider nicht mit Hulda als Ermittlerin, aber zumindest taucht diese als Nebenfigur auf. Spannend zu sehen ist hierbei natürlich auch, wie ihr nachfolgender Ermittler Helgi Reykdal arbeitet. Im Anbetracht des Anfangs und auch der folgenden Geschichte wurde er mir dann nur leider doch nicht ganz so sympathisch wie erhofft. Dass seine private Seite allerdings so eine Kehrtwende macht, habe ich nicht erwartet.

Dazu muss ich allerdings sagen, dass manche seiner Vorgehensweisen bei den Ermittlungen ja nicht ganz vorschriftsgemäß waren. Dennoch mochte ich seine Vorgeschichte und als Leser konnte man sein Interesse an dem Fall gut nachvollziehen und war in seinem Tatendrang drin.

Die Szenerie in einem alten Tuberkulose-Zentrum, oder generell jede verlassene Gesundheitseinrichtung, finde ich schaurig und passt somit auch zur Atmosphäre der vergangenen Bände. Die damals und auch nun befragten Personen waren alle sehr zwielichtig und hätten ein Motiv gehabt, was die Lösung des Falles sowohl für Helgi als auch für uns Leser nicht einfach gemacht hat.

Anders als in den drei Büchern der HULDA-Reihe, fand ich ‚Frost‘ etwas milder und würde ihm den Charakter eines Krimis verteilen. Die Vorgehensweise und die Befragungen waren spannend und gut zu lesen, allerdings hat dadurch an manchen Stellen leider der Nervenkitzel gefehlt.

Alles in Allem war es ein toller Spin-Off zur HULDA-Reihe und ich habe ihn gerne gelesen. Auch der Fall war schlüssig und unvorhersehbar. Ein gutes und interessantes Buch für diejenigen, die schon die HULDA-Reihe mochten.

Gelesen vom 23.02.2022 bis 25.02.2022

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Die Nacht”

Produktinformationen:

  • Autor*in: Jan Beck
  • Band 2
  • Seitenanzahl: 445 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag
  • ISBN: 978-3-328-10667-8
  • Preis: 11,00€ (Taschenbuch), 3,99€ (eBook)

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Klappentext:

Was er will ist Rache. Seine Methode ist Mord.

Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht … Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen. Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat.

Meine Meinung:

Vorab Danke an das Bloggerportal und an den Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Erstmal: wow!
Ich bin eine passionierte Thrillerleserin und bin eigentlich ganz gut darin, den Täter schnell zu finden. Aber bei diesem Buch hing ich irgendwie hinterher.

Die verschiedenen Erzählperspektiven haben mich anfangs noch etwas verwirrt, aber mit der Zeit konnte ich dann Verbindungen zwischen den jeweiligen Personen aufbauen. Welche mir dabei am Besten gefallen hat, kann ich gar nicht sagen.

Die Geschichte ist schon sehr übertrieben und ich weiß nicht, ob im echten Leben jemand so etwas Gewaltiges aufstellen kann, aber die ganzen Mechanismen und Involvierten haben ihr einfach Spannung gegeben.

Aber fangen wir mit den Ermittlern an: Inga Björk und Christian Brand. Da ich „Das Spiel“, also Band 1 der Reihe, zwar zuhause, aber noch nicht gelesen habe, wirft die Verbindung der beiden auch am Ende noch einige Fragen bei mir auf. Zwischen den beiden liegt also noch etwas unausgesprochenes, aber auch vertrautes, was die Zusammenarbeit etwas schwierig, aber gleichzeitig auch einfach macht. Björks schwedischen Ausrufe haben sie mir gleich sympathisch gemacht und auch ihr fotografisches Gedächtnis fand ich super interessant. Brand ist meiner Einschätzung nach ein Eigenbrötler und war mit eher weniger sympathisch. Nichtsdestotrotz muss (und werde) ich noch „Das Spiel“ lesen und dann hoffentlich aufgeklärter sein und die Ermittler besser verstehen.

Hanna, deren Schicksal schon im Klappentext prophezeit wird, hat mich wohl am meisten überzeugt. Trotz der grausamen Tatsache ihrer Entführung gibt sie bis zum Schluss nicht auf zu Kämpfen und versucht in ihrer Gefangenschaft den anderen zu helfen. Generell ist die Vorgehensweise des Nachtmanns zwar grausam, aber auch interessant und der ausgearbeitete Mechanismus ist (leider) sehr gut für eine solche Machenschaft.

Zum Nachtmann selbst will ich gar nicht viel sagen, um nicht zu spoilern, aber mit so einem Ausgang und dem Hintergrund der Tat hätte ich am Anfang des Buches noch nicht gerechnet. Die Geschichte ist wirklich nicht berechenbar und die Folgen nicht vorhersehbar. Der Nachtmann lässt den Leser in einem Zwiespalt zwischen Hass und Mitgefühl zurück und macht die ganze Sache somit umso spannender.

Letztendlich kann ich gar nicht sagen, wie ich mich am Ende des Buches fühle. Einerseits bin ich zufrieden, aber andererseits hätte Björk anders handeln können. Auf jeden Fall musste ich mir die Auflösung noch einmal durchlesen, da sie anfangs erstmal etwas unverständlich war und für mich nicht ganz schlüssig. Im Nachhinein war das ein wirklich unvorhersehbarer Plottwist, den wirklich niemand hätte vorherbestimmen können.

Für mich ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight und ich lege es jedem Thriller-Fan ans Herz. Auch ohne Band 1 hat es sich gut und verständlich lesen lassen, nur einige Fragen werde ich mir jetzt noch mit dem Lesen des ersten Bandes „Das Spiel“ beantworten.

Gelesen vom 28.02.2022 bis 26.03.2022

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Winterzauber in Paris”

Produktinformationen:

  • Autorin: Mandy Baggot
  • Originaltitel: One Christmas in Paris
  • Seitenanzahl: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • ISBN: 978-3442487066
  • Preis: 10,00€ (Taschenbuch), 8,99€ (eBook)

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Klappentext:

Ava und ihre beste Freundin landen genau zur richtigen Zeit in Paris: Der erste Schnee fällt, der Eiffelturm erstrahlt in goldenem Licht, und der Duft von Zimt liegt in der Luft. Die beiden Freundinnen sind nicht ohne Grund in der Stadt der Liebe. Ava braucht nach einer hässlichen Trennung Ablenkung. Und was ist da besser als Pariser Weihnachtsmärkte, Spaziergänge an der Seine und warmes Pain au Chocolat? Gerade als Ava glaubt, dass sie gar keine Männer im Leben braucht, begegnet sie dem geheimnisvollen Fotografen Julien. Sein französischer Akzent, seine haselnussbraunen Augen – und um Ava ist es geschehen …

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr schön geschrieben und aus abwechselnd aus der Sicht von Ava und Julien, wobei man sich gut in beide Charaktere hineinversetzen kann und besser an beider Leben teilhaben kann. Auch stellt die Autorin das verschneite Paris himmlisch dar! Die Hauptcharaktere waren alle sehr sympathisch, aber auch Deborahs Mutter Sue oder ihren Stiefvater Gary habe ich ins Herz geschlossen. Am meisten mochte ich die witzigen Dialoge der Protagonisten und die Stellen über Essen, denn diese Liebe teile ich auf jeden Fall mit Ava! Doch auch die prickelnde Stimmung zwischen Ava und Julien haben mich immer weiter dazu verlockt das Buch nicht aus der Hand zu legen.

Mir hat auch sehr gefallen, dass die Autorin gezeigt hat, dass jeder innerlich stark ist, auch wenn es Zeiten gibt, in denen man einfach jemand anderes sein will. Zudem fand ich es ziemlich einzigartig, dass die Freundschaft zwischen Ava und Debs so innig ist und auch während des Buches immer wieder verdeutlicht wird, denn bei Romanen gehen Freundschaften, sobald man seine Liebe gefunden, ziemlich schell den Bach runter und am Ende des Buches fragt man sich teilweise wo denn die beste Freundin hin ist. Aber dies war in dieser Lektüre glücklicherweise keine Frage.

Ein Kritikpunkt, der mich vier statt fünf Sterne geben lässt, ist, dass es sehr, sehr, sehr viele Klischees gab. Ich habe nichts gegen ‘Aw’-Momente, aber die meisten Geschehnisse, die passierten waren vorhersehbar und teilweise auch schon bekannt.

Doch dank diesen Buches bin ich nun in Weihnachtsstimmung und habe Paris auf meine Bucketlist geschrieben! Ob die Aufgabe einen Fremden auf dem Eiffelturm dabei ist?

Gelesen vom 27.11.2017 bis 07.12.2017

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Fantasyurlaub mit Audible

in Partnerschaft mit Audible

Du bist den trüben Alltag und die schwere, schleppende Zeit leid?

Keine Sorge, ich auch. Weshalb ich jetzt die perfekte Alternative gefunden habe, Wissen zu sammeln und gleichzeitig in fremden Welten zu versinken! Ob man sich nun für Elfen, Einhörner oder für die grausameren Wesen wie Trolle oder Werwölfe interessiert, kann man sich bei Audible unter einer riesigen Vielfalt an Hörbüchern das perfekte aussuchen. Im Magazin von Audible habe ich außerdem einen informativen Beitrag inklusiver aufwendiger Infografik zu Fabelwesen und dessen Herkunft für euch gefunden.

Alles über Fabelwesen

Schon von klein auf war das Verträumt sein eine meiner “schlechten” Charaktereigenschaften. Mag sein, dass es vielleicht nicht angesehen ist -dennoch bringt es auch gute Eigenschaften. Mit der ganzen Fantasie kann man sich einfach viel mehr vorstellen und selbst erfinden. Wie sonst kamen wir wohl auf die Idee, dass Eidechsen fliegen können oder sich normale Menschen bei Vollmond in Wölfe verwandeln?

Auch Fabelwesen sind in gut und böse unterteilt, zumal die Guten ja meistens gewinnen. Dennoch ist die Faszination an den dunklen Wesen auch so groß. Bei Die Elfen bin ich in eine neue, gefährliche Welt eingetaucht und habe den Anfang von Emerelles Geschichte miterlebt, die ich auch weiterhin nachverfolgen möchte. Die verschiedenen Stimmen sind auf die Personen abgestimmt und sehr angenehm (auch die der fiesen Trolle). Durch die Hintergrundgeräusche und Musik fühlte es sich an, als würde man mitten drinstehen und sich für einen Kampf vorbereiten.

Aber auch beim Zombie Survival Guide habe ich mich innerlich schon für den schlimmsten Fall einer Zombieapokalypse vorbereitet. Natürlich ist alles nur rein hypothetisch erklärt, aber dennoch mit einer solchen Sorgfalt und Fachwissen, dass es schon erschreckend echt wirkt. Falls in den nächsten Jahren mal etwas schiefgeht und dieser absurde Fall (hoffentlich nicht) eintritt, wäre ich durch dieses Hörbuch zumindest ausreichend belehrt worden und würde meine Gruppe heil aus diesem Schlamassel bringen.

Faszination Zwerge

Nachdem ich nun auch endlich Herr der Ringe gesehen habe, faszinieren mich derzeit die Zwerge, vor allem durch die sympathische Art von Gimli. Da ich schon lange etwas von Markus Heitz lesen wollte, trifft es sich gut, dass es Die Zwerge auf Audible gibt.

Falls noch ein Geographieexperte wie ich unter euch weilt, der sich auch manchmal in der eigenen Wohnung verläuft, verlinke ich euch diese Infografik von Audible. Auf dieser könnt ihr die Aufteilung des Geborgenen Landes sehen und findet zudem Beschreibungen zu den einzelnen Reichen.

Ich finde es interessant, wie Zwerge einmal als robust und hart dargestellt werden und ein anderes Mal als flink und spitzbübisch. Aber alle haben vermutlich diese verschlagene Seite, die beim Lesen sehr witzig und spannend rüberkommt. Dadurch kann man sie nicht einschätzen und der guten oder schlechten Seite zuordnen.

Zurück in die Kindheit

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht davor zurückschrecke, eine Geschichte immer und immer wieder zu erleben. Vor allem meine Kindheitshelden mit den magischen Fähigkeiten haben es mir angetan.

Und wer wieder zurück in die magische Kindheitswelt will, hat mit Harry Potter sicherlich die beste Wahl getroffen! Mit den Harry Potter-Hörbüchern hat man dabei die Auswahl, ob man nun mit den Stimmen von Rufus Beck, Felix von Manteufell oder auf Englisch mit der von Stephen Fry die Abenteuer von Harry, Ron und Hermine wie hautnah miterleben will.

Auch hier werden wir wieder einigen Fabelwesen, wie Werwölfen, Trollen oder Zentauren begegnen. Wobei wir vor allem in Lupins und Hagrids Unterrichtsstunden sehr viel über sie erfahren, aber auch während der gefährlichen Entscheidungen Harrys.

Wer nun aber während des Tages ausreichend beschäftigt ist, kann die Geschichten auch zum Einschlafen benutzen. Zumindest kann man dadurch über Nacht eine Reise ins Unbekannte machen!

Rezension “Deine Worte in meiner Seele”

Produktinformationen:

  • Autorin: Brittainy C. Cherry
  • Originaltitel: Loving Mr Daniel
  • Seitenanzahl: 384 Seiten
  • Verlag: LYX
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3736310520
  • Preis: 12,90€ (Paperback), 9,99€ (Taschenbuch), 8,99 (eBook)

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Klappentext:

Unsere Liebe verboten zu nennen war einfach. Doch die Gefühle zwischen Daniel und mir waren mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, endlich wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Vielleicht war sie verboten. Dennoch war sie wundervoll. Sie war wie wir. Und deshalb werde ich es nie bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe.

Meine Meinung:

Ich habe die Romance-Elements-Reihe der Autorin so geliebt und diese auch all meinen Freunden auf die Nase gebunden. Jetzt dieses Buch zu lesen hat mich wirklich schockiert. Natürlich war auch dieses Buch emotional und aufwühlend, aber eher auf eine etwas andere Weise.

Wenn man alle schlechten Vorkommnisse nimmt und diese in ein Buch steckt, dann kommt wohl dieses hier heraus. Damit will ich nicht sagen, dass ich es nicht wichtig finde, dass man über wichtige und schwierige Themen wie Tod, Drogen oder Religion spricht. Aber das alles auf einmal ist mir persönlich dann doch zu viel.

Das Buch war einfach nicht authentisch. Vor allem die Protagonistin Ashlyn und Daniel mit seinen strahlenden, funkelnden, was-weißt-ich-noch blauen Augen, haben mich durch und durch fertig gemacht. Tatsächlich habe ich mir ab der Mitte des Buches gewünscht, dass es nur noch um Henrys neue Familie geht, da mir die Nebencharaktere um einiges normaler und vernünftiger rüber gekommen sind.

Nachdem Ashlyn einen schweren Verlust erlitten hat, verstehe ich natürlich, dass sie innerlich zerbrochen ist und emotional zerrüttet. Aber oftmals kam sie mir dann doch eher wie ein 8-jähriges, bockiges Kind vor.

Daniel mit den ach so tollen Augen war zumindest noch realistischer. Doch spätestens als er bemerkte, dass Ashlyn seine Schülerin ist, hätte er die Beziehung zu ihr abbrechen sollen. Aber das war ja das Hintergrundthema der Geschichte.

Wie schon erwähnt finde ich, dass Hailey und Ryan die besten Charaktere des Buches sind. Auch sie haben mit Alltagsproblemen und einer sehr konservativen Mutter zu tun. Beide Personen sind super ausgearbeitet und umgänglich. Genau so muss man ihnen auch ihre Hilfsbereitschaft hoch anrechnen.

Super fand ich auch die Idee mit den Briefen, die nach dem Erfüllen von Aufgaben aufgemacht werden dürfen. Das hat mich sehr stark an “love letters to the dead” erinnert, was ich dann doch nicht ganz so originell fand. Aber zumindest gaben diese Briefe eine spannende Wendung in dem tristen und überdramatischen Leben von Ashlyn.

Ein ganz, ganz, kritischer Punkt war für mich auch die Wortwahl. Ich kann vor allem die Wörter feixen und kichern nach diesem Buch nicht mehr hören. Die Übersetzerin hat hier ganz schlechte Arbeit geleistet. Sehr viele Wortwiederholungen und ganz schlimm fand ich den Ausdruck “Go big or go home”, der mit “Entweder ganz groß rauskommen oder nach Hause gehen” übersetzt wurde. Da es in dem Buch auch um ernste Themen wie Drogenmissbrauch oder Alkoholkonsum geht, sollte man davon ausgehen, dass die Leser doch schon älter sind und zumindest mit den gängigen Redensarten wie “Go big or go home” vertraut sind.

Alles in Allem konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen und ich finde es wirklich schade, dass die gleiche Autorin, die eine wunderbar emotionale und realistische Reihe auf Papier gebracht hat, dieses Schriftstück veröffentlicht hat.

Gelesen vom 31.03.2019 bis 10.04.2019

Bewertung: 2 von 5 Sternen

Rezension “Sommer, Sonne, Strand und Liebe”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autorin: Mila Summers
  • Seitenanzahl: 264 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • ISBN: 978-1718779020
  • Preis: 8,82€ (Taschenbuch), 0€ (Kindle)

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Klappentext:

Nele gewinnt bei einem Preisausschreiben eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff quer durchs Mittelmeer. Der Urlaub verspricht Sommer, Sonne, Strand und Meer, und das Beste: Sie trifft dort die Jungs der Band Blossoms Four, ihrer Lieblingsband aus Teenietagen. Die Band gibt es nicht mehr, nachdem Josh, der Leadsänger der Gruppe, einen verhängnisvollen Fehler begangen hat.
Zehn Jahre nach ihrem Karriereaus dürfen die vier Jungs der Blossoms Four endlich wieder auf einer Bühne stehen und gemeinsam Musik machen. Doch schon bald ist es nicht mehr nur das, was Josh von ganzem Herzen begehrt. Nele stiehlt sich heimlich, still und leise in sein Herz, auch wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren versucht. Er ist nicht gut für sie. Sein Herz will das jedoch nicht wahrhaben.
So unbeschwert, wie der Ozeanriese durchs Meer gleitet, ist die Reise weder für Nele noch für Josh. Sie kommen sich näher, nur um zu spüren, dass die Dämonen ihrer Vergangenheit sie noch immer fest im Griff haben.

Meine Meinung:

Zuallererst möchte ich mich herzlich bei Mila Summers bedanken, dass sie mir ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Das Titelbild ist sehr schön gestaltet und vermittelt definitiv Sommer- und Urlaubsgefühle! Durch die dunkelblaue, weiße und rote Schrift lässt sich auch schon erahnen, dass die Geschichte etwas mit einem Schiff zu tun haben könnte.

Das Buch fängt mit einer schwierigen Familiengeschichte an und zeigt, warum Nele eine Auszeit von ihrem Alltag braucht und frische Luft schnuppern muss. Dank eines Preisausschreibens gewinnt sie für sich und ihre beste Freundin Conni eine Kreuzfahrt und darf dort die Mitglieder ihrer geliebten Kindheitsband persönlich kennenlernen. Doch durch die strenge Erziehung ihrer Eltern und einem schrecklichen Vorfall auf der Arbeit fällt es ihr schwer sich trotz des Urlaubs zu entspannen.

Und auch Josh, der Leadsänger muss seine Vergangenheit nochmal neu aufrollen und schwimmt dadurch nicht nur im wunderbaren Mittelmeer, sondern auch in Schuldgefühlen und schlechten Angewohnheiten. Die Geschichte ist sehr emotional und behandelt einige wichtige Themen, die die Autorin wunderbar umgesetzt hat.

Jeder Charakter erzählt zudem seine eigene Geschichte und es ist toll wie sie alle miteinander harmonieren. Durch die schönen Beschreibungen habe ich nun wirklich Fernweh und einige neue Reiseziele auf meiner To-Do-Liste!

Es war auch sehr spannend zu erfahren, welche Probleme vor allem die Protagonisten Nele und Josh in ihrer Vergangenheit hatten und wie sie mit diesen umgehen, bzw. umgegangen sind. Ich fand es auch gut, dass es nicht die typische Bad Boy und Good Girl Geschichte war und sie einige Szenen beinhaltet, die wirklich unvorhersehbar und eben nicht perfekt sind.

Auch den Schluss fand ich wirklich passend und sehr schön geschrieben, weil es nicht nur um die Liebe, sondern vorangestellt auch um Freundschaft ging. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch eine Szene gegeben hätte, in der Nele noch einmal mit ihrer Familie konfrontiert wäre. Es ist leider nicht so ganz klar geworden, wie denn nun die Meinung ihrer Eltern und ihrer Schwester zu Neles Entscheidungen sind.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich empfehle es definitiv als schöne Lektüre für den Sommer, da es nicht nur eine wunderbare Liebesgeschichte beinhaltet, sondern es geht auch um Freundschaft, Probleme und Krankheiten und vermittelt zudem noch die perfekte Urlaubsstimmung!

Gelesen vom 24.05.2018 bis 27.05.2018

Bewertung: 3,5 von 5 Sterne

Rezension “Nebel”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autor: Ragnar Jónasson
  • Originaltitel: Mistur
  • Seitenanzahl: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag
  • ISBN: 978-3442758623
  • Preis: 15,00€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

Hol es dir hier:

Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID145918768.html

Hugendubel: https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/ragnar_jonasson-nebel-38112128-produkt-details.html

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Klappentext:

Ein einsames Bauernhaus – und ein verhängnisvoller Besuch.

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den btb Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Ich hab mich schon so sehr auf den letzten Band dieser unfassbar tollen Reihe gefreut! Und auch bei diesem wurde ich nicht enttäuscht. Da die Geschichte rückwärts erzählt wird, war ich schon sehr gespannt wie Huldas Geschichte anfangen würde, zumal der Leser ja schon eine Vorahnung hatte, was geschehen ist. Doch selbst mit dem Wissen darüber bekam man eine nicht ganz erwartete Antwort.

Huldas Familiengeschichte wurde wirklich realistisch und auch schockierend erzählt. Man konnte die Emotionen der Protagonistin, aber auch die der anderen handelnden Personen wirklich gut nachvollziehen. Mit dem Anfang, bzw. Ausgang dieser Geschichte habe ich wirklich nicht gerechnet.

Schon in den zwei Bänden davor konnten wir sehen wie stark und äußerlich robust Hulda ist, aber wie betroffen und emotional sie dann doch im Inneren aussieht. Es ist unfassbar wie Jónasson Hulda zu einer realen Figur macht. Auch in ihrem Beruf bleibt sie stark, obwohl auch hier unfaire Bedingungen herrschen.

Sehr schön, wie auch in den Büchern davor, finde ich, dass die Tatgeschichte mit Huldas verstrickt ist und man trotz der vielen Details nur schwer auf den Täter kommt. Auch hier hätte ich nie mit dem Ausgang gerechnet und war von dem überraschenden Ende wirklich sehr angetan. Erlas und Einars Geschichte brachte mich wirklich in eine Gefühlslage, bei der ich nicht wusste wie und was ich denken sollte.

Der letzte Teil hat zumindest aus der Perspektive von Hulda einen eher familiären Teil, den ich aber für die Reihe sehr wichtig fand. Dafür war aus der Sicht Erlas mehr Spannung enthalten und man rechnete mit dem Schlimmsten.
Schon nach dem Ende des ersten Bandes habe ich immer noch eine Frage im Kopf, die ich gerne beantwortet hätte, aber vielleicht finde ich das ja noch in einer Fragerunde oder in einem anderen Buch oder sogar (und hoffentlich) in einer Fortsetzung des Autors heraus.

Bewertung: 5 von 5 Sterne