Rezension “If We Were Gods”

  • Autor*in: Lara Große
  • Seitenanzahl: 500 Seiten
  • Verlag: LEAF Verlag
  • ISBN: 978-3911244329
  • Preis: 27,00€ (Gebundenes Buch), 7,95 (eBook), 29,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Und wovor sollten wir uns noch fürchten, wenn wir Götter sind?

Der Tag, an dem Olivia Dušková eines der begehrten Stipendien an der Arcane Academy erhält, ist der glücklichste ihres Lebens. Endlich kann sie die Arkanen Ebenen studieren – so, wie es nur an dieser exklusiven Hochschule in Schottland möglich ist – und ihr altes Leben in Prag hinter sich lassen. In einer Klasse mit den fünf talentiertesten Studierenden ihres Jahrgangs übt vor allem der ebenso intelligente wie gutaussehende Milo Sinclair eine große Faszination auf sie aus. Getrieben von ihrem Wunsch nach Anerkennung riskiert Olivia alles, um Teil ihrer elitären Gemeinschaft zu werden. Doch als die Gruppe, angestachelt von ihrem charismatischen Professor, einen gefährlichen Plan schmiedet, wird Olivia klar: Sie wollen heimlich auf die letzte der Arkanen Ebenen vordringen – ein Unterfangen, das an Wahnsinn grenzt. Die tiefen Ebenen sind aus gutem Grund verboten. Legenden zufolge wartet dort unten das ewige Leben … oder doch nur der Tod?

Meine Meinung:

Im Rahmen unseres Buchclubs wurde dieses Buch zu unserem Januar-Buch gewählt. Nachdem ich es so oft in meiner Timeline gesehen und das Cover mich immer wieder auch in der Buchhandlung angesprochen hat, musste ich es vorschlagen.

Durch den Hype auf Social Media hatte ich (leider) große Erwartungen an das Buch. Insgesamt hatte es auch eine gute Grundidee, allerdings fehlte mir vor allem bei der Protagonistin die Tiefe.

Sobald man mir ein Academy-Setting gibt, bin ich schon glücklich. Noch etwas Magie dazu und ordentlich ausgearbeitete Charaktere und die fünf Sterne sind gesichert. Hier war das leider nicht ganz der Fall.

Olivia war mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Ihre Geschichte fängt sehr kläglich und bedauernd an und anfangs hatte ich noch Mitleid. Als sie jedoch an die Arcane Academy kam und ihre Mitbewohnerin Himori kennenlernte, wendete sich das Blatt für mich ganz schnell.

Absolut empathielos hatte ich das Gefühl, dass Olivia Himori nur ausnutzte um erst einmal nicht allein dazustehen. Diese begegnete ihr aufgeschlossen, hilfsbereit und lud sie mit auf eine Party ein. Sobald sich für Olivia allerdings die Gelegenheit ergab mit den „cool kids“ abzuhängen, ließ sie ihre erste Ansprechperson einfach links liegen.

Die Forschungsgruppe und Olivias späteren Freunde Saxa, Oskar, Tamara, Nasir und Milo kommen alle aus gutem Hause. Während Olivia sich für ihre Vergangenheit schämt, lügt sie diese unverhohlen an, um dazuzugehören. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch über lediglich Nasir komplett getraut habe, nachdem dieser mit seiner verwöhnten Art noch am ehrlichsten rüberkam. Auch das ständige Trinken alkoholischer Getränke fand ich sehr kritisch und gaben mir das Gefühl von Gruppenzwang, das man in seiner Jugend hatte um in einer Pseudo-Freundesgruppe dabeizubleiben.

Vor allem die Liebesgeschichte zu Milo bereitete mir Bauchschmerzen. Ich hatte nie das Gefühl, dass er es mit ihr ernst meint und in guter Absicht handelt. Auch war ihr Miteinander sehr verkorkst und es hatte mehr den Anschein, dass sie streitende Geschwister sind, die sich irgendwo gern haben, als dass sie eine Liebesbeziehung führen.

Was ich allerdings sehr an dem Buch mochte war das Magiesystem und der Handlungsstrang. Die Zirkelmagie war neu und interessant gestaltet. Das Worldbuilding beschränkte sich hauptsächlich auf die Academy und die Ebenen, die mich während des Lesens sehr fasziniert haben. Man hatte das Buch gut und gerne weiter ausschmücken und auf mehrere Bände strecken können, wenn man noch mehr auf die verschiedenen Ebenen eingegangen wäre, aber Einzelbände sind eine wohltuende Erfrischung.

Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen während des Lesens und die verschiedenen Abenteuer und Gefahren hielten die Spannung aufrecht. Vor allem auch der Ausgang der Geschichte war hervorragend und hat die meiner Meinung nach die schlecht ausgearbeiteten Charaktere wieder ausgeglichen.

Wären die Charaktere tiefer ausgearbeitet und die Bindung emotionaler ausgearbeitet worden, hätte das mein erstes Jahreshighlight werden können. Leider konnte mich nur die Geschichte und das Worldbuilding überzeugen, weshalb ich die Handlung gerne verfolgt habe, jedoch nicht noch einmal lesen würde.

Gelesen vom 04.01.2026 bis 22.01.2026

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Faebound – Divided by Blood”

  • Autor*in: Saara El-Arifi
    • Übersetzer*in: Kerstin Fricke
  • Seitenanzahl: 512 Seiten
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • ISBN: 978-3455019742
  • Preis: 25,00€ (Gebundenes Buch), 20,99 (eBook), 19,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Yeeran ist die jüngste Colonel ihres Elfenvolkes, doch der erste Einsatz endet in einer Katastrophe. Die Strafe lautet Exil. Der treuergebene Kommandant Rayan folgt Yeeran gemeinsam mit ihrer Schwester Lettle in die Wildnis. Auch wenn Lettle die Kunst der Prophezeiung beherrscht – niemals hätte sie vorhersagen können, dass sie jenseits der Grenzen ihrer Lande auf das Volk der Fae treffen würden. Seit mehr als tausend Jahren gelten sie als ausgestorben und leben nur in Legenden voller Magie und Grausamkeit fort. Nachdem die Schwestern und Rayan gefangen genommen werden, müssen sie feststellen, dass nichts, was sie bisher über die Fae zu wissen glaubten, der Wahrheit entspricht. Eine Anziehung geht von ihnen aus, die die Loyalität der drei auf die Probe stellt. Ebenso wie ihre Herzen …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den Saga Egmont Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Das Buch wurde erstaunlich gut!
Ich habe etwas gebraucht bis ich in die Geschichte gekommen bin, aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt.

Es begann etwas schleppend und verwirrend, wenn ich ehrlich bin. Die ersten Seiten des Buches haben sich gezogen und ich habe ein wenig gebraucht in die Geschichte zu finden und einige Zusammenhänge zu verstehen.

Zudem muss ich aber auch sagen, dass ich ein Riesenfan von Bindung zu Tieren bin und das hat dieses Buch sehr gut umgesetzt. Generell hat mich das Worldbuilding nach dem holprigen Einstiegen schnell überzeugen können und vor allem die Trommelmagie hat mal wieder etwas Neues in die Fantasywelt gebracht. Doch auch das Zusammenspiel zwischen Elfen, Fae und Menschen fand ich sehr interessant gestaltet und ich bin weiterhin in den Folgebänden gespannt, was wir darüber noch erfahren werden.

Auch bei den Charakteren konnten mich die verschiedenen Beziehungen zueinander überzeugen. Ich fand es erfrischend, dass die Protagonistinnen zwei Schwestern sind und nicht unbedingt ein Liebespaar, auch wenn diese Geschichte nicht zu kurz kommt. Denn auch hier war eine queere Liebesgeschichte im Vordergrund und nicht als Beziehungsform zweier Nebencharaktere abgetan.

Generell waren die verschiedenen Beziehungen der einzelnen Personen zueinander sehr realitätsnah und emotional beschrieben, weshalb man sich gut in die einzelnen Charaktere einfühlen und mit ihnen mitfühlen konnte.

Doch auch die Handlung war außergewöhnlich und habe ich in dieser Art noch nicht gelesen. In diesem Band ist noch nicht allzu viel passiert, aber das hat dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet und nur einen tollen Einstieg in Band 2 geebnet. Dennoch erfuhren wir schon sehr viel von der Welt, ihren Bewohnern und auch einigen Intrigen.

Wer auf eine geschwisterliche Reise und eine spannende neue Welt gewartet hat, wird in diesem Buch fündig. Ich habe die Geschichte sehr genossen und freue mich schon darauf Band 2 zu lesen!

Gelesen vom 21.05.2025 bis 22.05.2025

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “To Kill A Shadow – Wenn das Licht erlischt”

  • Autor*in: Katherine Quinn
  • Übersetzer*in: Sara Riffel
  • Seitenanzahl: 560 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN: 978-3743220966
  • Preis: 19,95€ (Gebundenes Buch), 11,99 (eBook), 15,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Zu lieben heißt, Opfer zu bringen.
Seit die Sonnengöttin – und mit ihr die Sonne – aus dem Königreich Asidia verschwunden ist, umgibt ein tödlicher Nebel das Land. Die 18-jährige Kiara kennt daher einzig die Dunkelheit. Und nicht nur das: Sie gilt in ihrem Dorf als verflucht. Da ändert sich ihr Leben schlagartig, als sie von Kommandant Jude Maddox für eine gefährliche Mission rekrutiert wird. Womit Jude jedoch nicht gerechnet hat: Kiara weckt in ihm Gefühle, die er längst verloren glaubte. Schon bald müssen sie gemeinsam im Nebel ums Überleben kämpfen und ungeahnte Geheimnisse kommen ans Licht …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den Loewe Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Obwohl ich nun schon einige negativ gestimmte Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass es für mich eins meiner Jahreshighlights ist. Der Klappentext und die Grundidee haben mich gleich überzeugt und die Geschichte konnte mich sofort fesseln.

Um zwei kleine Kritikpunkte gleich anzusprechen: man merkte den Rekruten und somit auch der Protagonistin ihr Alter an. Ich fand sie oftmals etwas aufmüpfig und naiv, was mir mittlerweile bei Charakteren nicht mehr gefällt, aber da sie 18 Jahre alt ist, sei ihr das verziehen. Außerdem wurde sehr viel erzählt und oft nicht viel erklärt. Das Worldbuilding ist noch etwas lückenhaft, ich gehe aber davon aus, dass nicht zu viel vorweggenommen werden wollte und hoffe, dass uns Band 2 noch etwas aufklärt.

Wie schon angesprochen fand ich die Grundidee gleich sehr interessant. Die Rekrutierung für die königliche Armee und Kiara als einzige Frau stellt immer Konfliktpotential dar. Jedoch fand ich es wirklich angenehm, dass dies nicht übertrieben wurde. Sie schlägt sich wacker und hat Erfahrung, was ihr einen Vorteil gegenüber den anderen gibt.

Was ich an diesem Buch hervorragend fand war die Bedeutung von Freundschaften. Oftmals werden diese zur Opferung oder Vorbereitung für einen Plot genutzt, aber in diesem Buch merkte man eine Entwicklung fester Freundschaften zwischen den verschiedenen Charakteren. Allein diese Tatsache ist für mich schon einen ganzen Stern wert.

Auch die Hintergrundgeschichten der verschiedenen Personen waren sehr gut, unterschiedlich und emotional ausgearbeitet. Hier hat mich vor allem Judes Geschichte sehr berührt, obwohl er die erste Hälfte des Buches recht geheimnisvoll und mysteriös gehalten wurde.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Kiara und dem Kommandanten war von Anfang an deutlich spürbar. Sie hat sich stetig aufgebaut und hatte ein schönes ruhiges und doch intensives Tempo. Die Liebe war greifbar und die Entwicklung zog sich gemächlich durch das Buch, wodurch man als Leser deutlich mitgefiebert und kleinste Berührungen gefeiert hat.

Ein weiteres Highlight war für mich der Nebel, die damit verbundenen Monster und allgemein die vielen Wendungen und auch Gefahren. Nachdem es im ersten Teil verständlicherweise viel um die Ausbildung der Rekruten ging, nahm der zweite Teil deutlich an Fahrt auf. Schon ab den ersten Kontrollen war die Spannung präsent und zog sich bis zur letzten Seite des Buches. Und vor allem mit dem letzten Plottwist hätte ich niemals gerechnet.

Gelesen vom 06.04.2025 bis 19.04.2025

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Drei Magier und eine Margarita”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)
  • Autor*in: Annette Marie
  • Übersetzer*in: Jeannette Bauroth
  • Band 1
  • Originaltitel: Three Mages and a Margarita
  • Seitenanzahl: 284 Seiten
  • Verlag: Second Chances Verlag
  • ISBN: 978-3989060227
  • Preis: 18,00€ (Paperback), 6,99 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Gefeuert, pleite, mit einem Bein in der Obdachlosigkeit – ich bin offiziell verzweifelt genug, um auf die Stellenanzeige für einen dubios klingenden Barkeeperjob zu antworten.
Die Gäste in diesem Pub sind irgendwie … speziell, und meine Probeschicht geht vom ersten Moment an den Bach runter. Doch statt mich hochkant rauszuschmeißen, bieten sie mir den Job an.
Wie sich herausstellt, ist der Pub eine Gilde. Und die drei attraktiven Typen, die ich mit einer Margarita überschüttet habe? Das sind Magier.
Offenbar ist eine Barkeeperin, die sich nichts bieten lässt, genau das, was diese Gilde braucht – oder es hat seine Gründe, dass niemand sonst hier arbeiten will. Für jemanden, der Magie bis eben für nicht existent gehalten hat, stecke ich plötzlich ganz schön tief drin …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den argon Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Wie oft ich dieses Buch in der Buchhandlung schon in der Hand hatte, weil es nicht nur äußerlich ein Hingucker ist, sondern mich auch der Klappentext von Anfang an angesprochen hat? Unzählige Male. Jedoch hatte ich etwas die Befürchtung, dass es zu „kindlich“ für mich geschrieben ist und es mir dann doch nicht gefällt. Nachdem wir nun aber im Buchclub angefangen haben Cozy Fantasy zu lesen und sich eine Freundin dann auf der Buchmesse das Printexemplar geholt hat, kam mir das Rezensionsexemplar sehr gelegen.

Tatsächlich war ich anfangs doch etwas skeptisch und hatte Angst, dass meine Befürchtungen, das Buch wäre zu kindlich geschrieben, wahr werden würden. Dennoch ließ ich mich auf das Buch ein und lernte Toris freche und intuitive Art schnell lieben.

Der Anfang begann noch relativ normal und man hatte Mitleid mit dem armen Mädchen. Umso schöner fand ich die Beziehung zu ihrem Bruder, der sie unterstützte, wo er nur konnte. Toris Abneigung gegen diese Hilfe und vor allem ihre Schuldgefühle konnte ich dementsprechend allerdings nur zu gut nachempfinden.

Der Einstieg in die magische Welt begann eher schleichend und war auch für mich als Leser schwer zu erkennen. Erst bei Eintritt der verschiedenen und sehr seltsamen Gäste in die Bar, ließ mich aufmerksam werden. Während es für mich wohl klarer war, als für Tori, äußerte auch sie sehr schnell verwirrte Gedanken, die sich jedoch auch schnell aufklärten.

Der Umgang der verschiedenen Gäste und vor allem des Dreiergespanns der Magier war sehr angenehm zu lesen und zauberte mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Alle Personen waren sehr aufschlussreich und zusammenhängend geschrieben, wobei ich die Konstellationen der drei Magier zu Tori etwas störend fand. Ich bin leider kein Fan von Dreiecksbeziehungen und in diesem Buch wurde mir auch schnell klar, dass auch Vierecksbeziehungen nicht meins sind (auch wenn es eher auf eine Dreiecksbeziehung hinausläuft).

Auch über den Titel des Buches wurde man recht schnell aufgeklärt und dieser lässt richtig vermuten, dass das Buch sehr humorvoll geschrieben ist. Dennoch gibt es in der Haupthandlungen auch seriöse und vor allem gefährliche Passagen, die Spannung aufbauten und sehr mit den neugewonnenen Freunden mitfiebern ließ.

Ich bin sehr froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben, da es mich nach den ersten Seiten überzeugen konnte und meine Erwartungen vollends erfüllt hat. Wer Cozy Fantasy mag oder sich einfach mal von seinem Alltagsstress ablenken lassen will, für den ist dies das perfekte Buch. Zudem freue ich mich auch schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe, der definitiv seinen Platz in meinem Bücherregal finden wird.

Gelesen vom 25.11.2024 bis 01.12.2024

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Cupids Fluch”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Ursa Jaumann
  • Seitenanzahl: 500 Seiten
  • Verlag: WunderZeilen Verlag
  • ISBN: 978-3988670175
  • Preis: 17,99€ (Taschenbuch), 2,69 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Wenn ein Fluch dich an deinen Erzfeind bindet …

Für Irina ist ihre Magie das Wertvollste, was sie besitzt. Denn nur diejenigen mit Sternenstaub im Blut verfügen über die Macht der Planeten und können sich so eine gute Zukunft sichern. Doch kurz vor Beginn ihres magischen Studiums wird das alles unbedeutend: Ausgerechnet Alexej, der Mann, der ihr Leben beinahe komplett zerstört hätte, taucht wieder auf und offenbart ihr, dass sie mit einem Fluch belegt wurden, der beide irgendwann töten wird. Irina aber ist nicht gewillt, sich ihrem Schicksal kampflos zu fügen und macht sich auf die Suche nach einem Ausweg. Was sie nicht weiß: Der Oligarchensohn hütet ein dunkles Geheimnis, das nicht nur ihrer beider Leben bedroht, sondern auch ihr Herz …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den usm Audio Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Ich habe tatsächlich einige Bücher von Ursa Jaumann auf meiner Wunschliste und war aus diesem Grund schon sehr gespannt auf die erste Geschichte von ihr. Man muss auch sagen, dass ihre Bücher wirklich ein Hingucker sind und das gilt auch für dieses hier. Allein das Cover hat mich schon angesprochen und der Klappentext hat mich letztendlich überzeugt.

Leider hat mich die Geschichte nicht wirklich fesseln können. Irina war auf der einen Seite eine stolze Erwachsene, die für sich und auch andere kämpft, auf der anderen Seite war sie allerdings auch wie ein hibbeliges Kind, das nicht stillsitzen kann. Ihren Charakter konnte ich während des ganzen Buches leider nicht erschließen, was mir das Lesen erschwert hat.

Alexej war mir bis zum Schluss einfach unsympathisch. Er hat sich im Laufe der Handlungen zwar gebessert und durch seine Hintergrundgeschichte konnte man sein Handeln auch nachvollziehen, aber dennoch konnte ich auch zu ihm keine wirkliche Bindung aufbauen. Ich fand es jedoch sehr spannend zu erfahren wie er als reicher Sohn aufgewachsen ist und zu welchen Taten er sich im Laufe seiner Vergangenheit entschlossen hat. Das hat ihn für mich nahbarer als Irina gemacht.

Die Slow Burn Romanze zwischen den Protagonisten fand ich angenehm zu lesen und auch sehr realitätsnah. Es hat sich nicht aufgesetzt gefühlt und trotz des Fluches war sie nicht erzwungen. Den Fluch selber konnte man allerdings sehr lange nicht nachvollziehen und die Auflösung hätte ich mir persönlich anders gewünscht, aber sie war dennoch zufriedenstellend.

Spannend zu beobachten war auch die Beziehung zwischen Irina und ihren Mitbewohnern. Ich hätte mir gewünscht, dass das Aufwachsen in einer armen Siedlung, der sie nur durch ihre Fähigkeiten trotzen kann, näher thematisiert worden wäre. Auch fand ich den Streit zwischen zwei Parteien etwas unnötig und langgezogen, nur um die Handlungen der Protagonisten zu vereinfacht.

Positives muss ich aber dem Worldbuildung lassen. Ich fand es toll einmal eine Geschichte zu lesen, die nicht an den üblichen Standorten, sondern in Russland spielt. Dadurch hat man schon einen neuen Einblick gewonnen und auch der Aspekt der Sternenmagie fand ich unglaublich faszinierend.

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Ich hätte es unglaublich gerne gemocht, aber ich habe einfach nicht in die Geschichte finden können. Die Idee an sich fand ich super und auch die Ausgestaltung der Welt war sehr schlüssig und faszinierend, aber ich konnte leider mit den Handlungen an sich nichts anfangen. Nichtsdestotrotz werde ich ganz bestimmt noch ein Buch der Autorin lesen und ich bin guter Dinge, dass es mir mehr zusagen wird.

Gelesen vom 25.11.2024 bis 29.11.2024

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Rezension “Persephone – Verdammt mächtig”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Lucia Herbst
  • Band 2
  • Seitenanzahl: 401 Seiten
  • Verlag: Piper Verlag
  • ISBN: 978-3492507172
  • Preis: 18,00€ (Paperback), 4,99 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

#WhyIStayed: Warum ist es so schwer, einen toxischen Partner zu verlassen? Eine Neuerzählung des Persephone-Mythos in der heutigen Zeit von der Gewinnerin des Phantastikpreises Seraph 2023 für das »Beste Debüt« 

»Ich will nicht bei ihm bleiben, aber ich habe Angst zu gehen. Mit mir an seiner Seite bleibt er berechenbar. Doch wenn ich mich trenne, fürchte ich nicht nur um meine Existenz, sondern um die der Welt.« 

Ermutigt durch Medusas Prozess versucht die Frühlingsgöttin Persephone, sich aus der Zwangsehe mit dem Herrscher der Unterwelt Hades zu befreien. Sie träumt von einem ruhigen Leben auf der Oberwelt. Allerdings ist sowohl ihr Körper an die Unterwelt gebunden, als auch ihre Seele nach Jahrtausenden im Reich der Toten vergiftet. 
Verzweifelt setzt sie für ihre Freiheit die Göttlichkeit aufs Spiel, während Hades im Gegenzug bereit ist, die Welten der Lebenden und der Toten ins Chaos zu stürzen, um sie zurückzubekommen. Erst in seiner Falle begreift Persephone, dass es neben Fügen oder Fliehen noch eine dritte Option gibt: Kämpfen. 

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den Saga Egmont Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Nachdem ich vom ersten Band so fasziniert war, musste ich die Fortsetzung der Reihe unbedingt lesen. Und trotz kleiner Kritikpunkte kann ich schon einmal vorwegnehmen, dass ich mich auch schon sehr auf den dritten Band freue.

Um gleich mit dem Negativen anzufangen, muss ich sagen, dass sich das Buch anfangs schon sehr gezogen hat, weshalb es auch nur 3,5 Sterne von mir gibt. Wir starten zwar gleich nach Ende des ersten Bandes und auch wenn Bücher erst aufbauen müssen, ist lange Zeit nichts unglaublich relevantes passiert. Schon am Schluss des ersten Buches haben wir den Kernpunkt dieses Bandes erfahren und damit wusste ich schon auf was ich mich einlasse. Dennoch haben mir ein paar spannende Aspekte oder Informationen gefehlt.

Nichtsdestotrotz fand ich es aber gut, dass es gleich an den Handlungsstrang angeknüpft hat und der Fokus nun auf Persephone lag. Vor allem die bestehenden Beziehung zu Medusa und den weiteren Charakteren fand ich herzerwärmend und auf jeden Fall sehr hilfreich für unsere Protagonistin. Die Freundschaft zueinander war definitiv ein wichtiger Punkt für Persephones Durchhaltevermögen.

Zwar wusste man durch das vorherige Ende und den Klappentext schon mit was für einem Hades man es zu tun hat, allerdings haben mich seine Taten und Handlung schon sehr oft erschreckt und mir ist es an der ein oder anderen Stelle eiskalt den Rücken runtergelaufen. Hades war trotz der relativ wenigen Auftritte eine sehr detaillierte Person, deren Charakter man schon früh erkennen konnte.

Durch verschiedene Twists im Handlungsstrang und recht unerwarteten Wendungen hielt vor allem die zweite Hälfte einiges für die Leser bereit. Ich empfand auch diesen Band wieder für eine gelungene Neuerzählung und erstaunte über einige der Wendungen. Auch Persephone war eine sehr starke Protagonistin, wobei ich Medusa ein kleines bisschen mehr zu schätzen gewusst habe.

Wie auch im ersten Band erfuhren wir im zweiten Teil einige pikante Details zum nächsten Teil, weshalb ich nun schon umso gespannter auf Teil 3 bin und hoffe, dass auch dieser wieder so gut wird wie seine Vorgänger.

Gelesen vom 15.11.2024 bis 25.11.2024

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “The Darkest Gold – Die Befreite Teil 2”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Raven Kennedy
  • Übersetzer*in: Ulrike Gerstner, Anita Nirschl
  • Band 6
  • Originaltitel: Gold
  • Seitenanzahl: 784 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN: 978-3499015991
  • Preis: 20,00€ (Paperback), 12,99 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Alles begann mit Magie. Alles endet mit Magie.

Das epische Finale der düsteren Romantasy-Erfolgsserie. New-York-Times-Bestseller.

Die Fae führen Krieg gegen Orea. Sie überziehen das Land mit Blut und Magie. Und auch mich versuchen sie durch Magie zu brechen. Sie wollen mir meine Erinnerungen stehlen, mich zu einer Gefangenen in meinem eigenen Verstand machen. Doch das lasse ich nicht zu. Egal, wie viele Lügen sie mir erzählen, egal, wie viele Löcher sie in meinen Geist schlagen, eines werde ich nie vergessen. Ich bin Auren Turley. Und ich werde kämpfen. Für meine Freiheit. Für meine Freunde. Und für den Mann, den ich mehr liebe als das Leben selbst …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den USM Audio Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Was. War. Das?
Hilfe, es ist einfach vorbei. Nach Band 1 war ich ja leider noch etwas skeptisch und auch generell war die ganze Reihe keine fünf Sterne Leistung, aber ich bin nun leider wirklich unglaublich traurig, dass es vorbei ist. Auch, wenn es nicht meine Lieblingsreihe geworden ist, kann ich sie ganz klar weiterempfehlen und sehe mit einem lächelnden und einem weinenden Auge auf sie zurück.

Ich habe jeden einzelnen Charakter, ob gut oder böse, ob stark oder schwach, ob magisch oder nichtmagisch lieben gelernt und verbinde so viel mit ihnen. Jede einzelne Person hat eine unglaublich Entwicklung in diesen sechs Büchern durchgemacht und ist so in meiner Erinnerung geblieben.

Auch die Handlung hatte in diesem letzten Teil alles, was man nur haben kann. Unerwartete Wendungen, schreckliche Schicksale und vor allem: ein herausragendes Ende. Ich bin unglaublich froh, dass nicht alles super gelaufen ist und ich an zwei Stellen tatsächlich Tränen in den Augen hatte. Eine dieser Stellen rammt mir auch heute noch einen Dolch ins Herz.

Generell hatte das Buch einige spannende Handlungen, die mir immer wieder ein „Oh“ entlockt haben. Das Zusammenspiel der Charaktere untereinander war unglaublich harmonisch und auch hier konnte man wieder sehen wie gut sich die einzelnen Personen im Laufe der Reihe weiterentwickelt haben.

Ich habe einfach lange schon nicht mehr so mitgefiebert und bin unendlich froh, dass ich der Reihe nach dem ersten Band doch noch eine Chance gegeben habe. Dieses Buch hat all die ungelösten Fragen gelöst, Liebende zusammengebracht, schlimme Vergangenheiten aufgelöst und vor allem mein Leserherz berührt. Ich möchte auch wie in den vorherigen Teilen nicht spoilern und kann deswegen nur ganz lasch sagen, dass man dieser Buchreihe definitiv lesen sollte!

Gelesen vom 18.12.2024 bis 21.12.2024

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “The Darkest Gold – Die Befreite – Teil 1”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Raven Kennedy
  • Übersetzer*in: Ulrike Gerstner, Anita Nirschl
  • Band 6
  • Originaltitel: Gold
  • Seitenanzahl: 784 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN: 978-3499015991
  • Preis: 20,00€ (Paperback), 12,99 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Alles begann mit Magie. Alles endet mit Magie.

Das epische Finale der düsteren Romantasy-Erfolgsserie. New-York-Times-Bestseller.

Die Fae führen Krieg gegen Orea. Sie überziehen das Land mit Blut und Magie. Und auch mich versuchen sie durch Magie zu brechen. Sie wollen mir meine Erinnerungen stehlen, mich zu einer Gefangenen in meinem eigenen Verstand machen. Doch das lasse ich nicht zu. Egal, wie viele Lügen sie mir erzählen, egal, wie viele Löcher sie in meinen Geist schlagen, eines werde ich nie vergessen. Ich bin Auren Turley. Und ich werde kämpfen. Für meine Freiheit. Für meine Freunde. Und für den Mann, den ich mehr liebe als das Leben selbst …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den USM Audio Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

The duo Orea didn‘t know it needed!
(Leider) ist im ersten Teil mal wieder nicht so viel passiert. Zumindest hat es sich so angefühlt. Passiert es nämlich doch einiges.

Malina ist immer noch meine Lieblingsfigur der Reihe und ich bin wirklich sehr gespannt auf den zweiten Teil, da sie in diesem sehr reuevoll und weniger wichtig erschien. Wen ich allerdings wieder etwas mehr mochte und wer wieder mehr ins Rampenlicht gerückt ist, ist Slade. Und die Kombi der beiden war in diesem Teil schon gut und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er im nächsten noch besser wird!

Wobei ich Slade in den letzten Band etwas „schwach“ dargestellt fand, hat er nun wieder etwas mehr eigenen Charakter zugeschrieben bekommen und hat einige Bookboyfriend-worthy Sprüche rausgehauen, die mein Herz haben schmelzen lassen.

Wer sich auch nach und nach in mein Herz geschlichen haben, sind Osrik und Nissa. Ich weiß nicht warum, aber Nissa ist in meiner Einbildung immer noch schwarzhaarig und nicht blond, aber ihre freche Art hat mich von Anfang an um den Finger gewickelt. Und auch wenn mich Osriks Alpha-Gehabe anfangs abgeschreckt hat, bin ich mittlerweile auch von ihm ein Fan.

Und nun Auren ist sowieso eine tolle Protagonistin, die in all den sechs Bänden eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht hat und deren Leben man sich zu Beginn der Reihe nicht hat vorstellen können. Sie hat eine unglaublich starke Persönlichkeit und nicht nur goldene Haut, sondern auch ein goldenes Herz!

Dieser Band setzte gleich am vorherigen Band an und dadurch war man auch wieder mitten im Geschehen. Wie schon anfangs erwähnt, hatte ich etwas das Gefühl, dass nicht allzu viel passiert ist, wobei doch einige spannende und interessante Handlungen stattfanden.

Da ich niemandem etwas vorwegnehmen kann (und das auch von Band zu Band schwieriger wird), kann ich nur sagen, dass ich mich sehr auf den zweiten Teil freue und mit einem lachendem und einem weinenden Augen dem Ende dieser Reihe entgegenblicke.

Gelesen vom 11.12.2024 bis 18.12.2024

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “The Darkest Gold – Die Rebellin Teil 2”

Rezensionsexemplar (Bild)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Raven Kennedy
  • Übersetzer*in: Anita Nirschl
  • Band 5
  • Originaltitel: Gold
  • Seitenanzahl: 704 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN: 978-3499011542
  • Preis: 17,00€ (Paperback), 12,99 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ihr habt meine Flügel gebrochen. Aber ihr werdet niemals mich brechen …

Ich musste fliehen. Es war die einzige Möglichkeit zu überleben. Doch von einem gefährlichen Ort zu flüchten, bedeutet nicht, dass man eine Zuflucht findet. Manchmal landet man nur an einem noch gefährlicheren Ort. Wie Annwyn. Das Reich der Fae. Ein Land voller Magie und Wunder, wo doch an jeder Ecke der Tod lauert. Denn meine goldene Haut macht mich hier zu einem Symbol der Rebellion, zu einer Gefahr für den grausamen König der Fae. Ich muss eine Möglichkeit finden, zurück nach Orea zu kommen, zurück zu dem Mann, den ich liebe – ohne bei dem Versuch zu sterben …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den argon Hörbuch Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Nachdem der erste Teil bisher der beste erste Teil der Reihe war, war der zweite Teil der nun schwächste. Allerdings war er ganz und gar nicht langweilig und hat mir sehr gefallen!

Von Auren haben wir (zumindest meiner Einschätzung nach) in diesem Teil am wenigsten mitbekommen. Sie ist weiterhin – ganz umständlich gesagt – auf der Reise zu sich selbst und erfährt einiges von ihrer ihr unbekannten Vergangenheit. Auf ihrem Weg schließt sie auch hier neue Freundschaften und zeigt ihr großes und goldenes Herz! Sie ist weiterhin sehr einfühlsam und ihre Charakterentwicklung merkt man ihr stetig an.

Im Zusammenhang mit Auren habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt: den Feenring. Nachdem dieser angekündigt wurde, habe ich mich sehr auf eine detaillierte Beschreibung gefreut und gefühlt ein bisschen verstreuten Sand bekommen. Ich habe mir das so schön vorgestellt und die Beschreibung war dann wirklich sehr unspektakulär. Natürlich ist das kein Grund für einen Abzug, aber es ist mir einfach aufgefallen und im Kopf geblieben, so dass ich das an dieser Stelle loswerden wollte.

Auch Slade sucht weiterhin nach Auren und bringt dabei Verderben und Verwüstung. Hier hat mir dennoch etwas die Spannung gefehlt, weshalb – zusammen mit den Infos über Aurens Vergangenheit – dieser zweite Teil doch eher stetig als spannend verlief und deshalb nicht ganz so inhaltsvoll wie seine Vorgänger war.

Wer mich auch in diesem Band wieder überraschte war Königin Malina. Ihre Kapitel habe ich mit Abstand am liebsten gelesen und ich finde auch ihre Charakterentwicklung wirklich sehr gelungen. Mir haben besonders die Szenen und vor allem der ständige Schlagabtausch mit ihrem Begleiter sehr gefallen. Ein großes Lob an Kennedy, dass sie nicht nur Malinas Herz zum Schmelzen bringt!

Während das Buch mehr oder weniger friedlich seinen Lauf nimmt, hat es der Schluss noch ordentlich in sich. Vor allem nach den letzten Seiten ist meine Vorfreude auf den nächsten Teil unendlich groß und ich freue mich schon sehr, wenn ich bald weiterlesen kann! Obwohl ich die Reihe anfangs als „ganz gut für zwischendurch“ betitelt habe, kann ich mittlerweile sagen, dass Fantasyleser, besonders jene, die griechische Mythologie mögen, gelesen haben sollten.

Gelesen vom 31.05.2024 bis 01.06.2024

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “The Darkest Gold – Die Rebellin Teil 1”

Rezensionsexemplar (Bild)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Raven Kennedy
  • Übersetzer*in: Anita Nirschl
  • Band 5
  • Seitenanzahl: 736 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • ISBN: 978-3499011542
  • Preis: 17,00€ (Taschenbuch), 12,99€ (eBook), 0,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ihr habt meine Flügel gebrochen. Aber ihr werdet niemals mich brechen …

Ich musste fliehen. Es war die einzige Möglichkeit zu überleben. Doch von einem gefährlichen Ort zu flüchten, bedeutet nicht, dass man eine Zuflucht findet. Manchmal landet man nur an einem noch gefährlicheren Ort. Wie Annwyn. Das Reich der Fae. Ein Land voller Magie und Wunder, wo doch an jeder Ecke der Tod lauert. Denn meine goldene Haut macht mich hier zu einem Symbol der Rebellion, zu einer Gefahr für den grausamen König der Fae. Ich muss eine Möglichkeit finden, zurück nach Orea zu kommen, zurück zu dem Mann, den ich liebe – ohne bei dem Versuch zu sterben …

 Durch Welten getrennt, durch Liebe verbunden. Band 5 der düster-romantischen Erfolgsserie.

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den argon Hörbuch Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Zum ersten Mal in dieser Reihe passiert in der ersten Hälfte etwas! Zwar nicht allzu viel (ausgenommen eine Person), aber dennoch ein bisschen was. Und wir kriegen zumindest noch ein paar mehr Informationen zu Auren. Damit würde ich sagen, dass dies bisher die beste erste Hälfte der Reihe ist!

Diesmal wird die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt: der von Auren, Slade und Königin Malina. Wie schon in meinen vorherigen Rezensionen angedeutet freue ich mich jedes Mal auf die Malina Kapitel. Und vor allem in diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht.

Mir hat das Zusammenspiel zwischen ihr und dem Mörder wirklich sehr gut gefallen und man konnte merken wie Besagter Malinas eigentliche Charakterzüge zur Schau und aus ihr heraus kitzeln konnte. Die einst so unnahbare Königin hat sich nach diesem Band nun endgültig in mein Herz geschlichen. Und das obwohl ihres so eiskalt ist – oder?

Slade kam in diesem Teil leider etwas zu kurz. Auf der Suche nach Auren stehen einige Männer und auch Frauen auf seiner Blacklist und diese abzuarbeiten hat zwar einen Anflug einer Verfolgungsjagd, allerdings konnte es mich nach dem letzten Ende nicht ganz so gut begeistern. Lediglich der Käfigkampf hat einige Emotionen in mir aufgewühlt und diese Szene ist mir wirklich lange im Gedächtnis geblieben.

Über Auren haben wir nun endlich einige Informationen bekommen. Da uns ihre Herkunft doch noch schleierhaft war und wir in den letzten Bänden immer nur Bruchstücke erzählt bekommen haben, hat der erste Teil dieses Buch endlich mehr Einblick gegeben. Leider wird Auren für mich von Buch zu Buch weicher und bleibt so naiv wie anfangs. Während es immer wieder Augenblicke gibt, bei denen man denkt, dass sie nun mehr Selbstvertrauen hat und aus sich rauskommt, wird dieser jedes Mal mit einem neuen Rückschlag quittiert, wodurch es meiner Meinung nach nicht wirklich zu einer Charakterentwicklung kommt.

Alles in Allem hat mich dieser erste Teil der Reihe bisher am meisten überzeugen können. Allerdings wurde es zur Hälfte hin nicht ganz so spannend wie in seinen Vorgängern, deshalb bin ich gespannt wie es bei unseren derzeitigen drei Hauptpersonen weitergehen wird.

Gelesen vom 29.05.2024 bis 30.05.2024

Bewertung: 4 von 5 Sterne