Rezension “Der blutige Pfad”

Produktinformationen:

  • Autorinnen: Nina Wagner, Claudia Peter, Madeleine Walter
  • Seitenanzahl: 160 Seiten
  • Verlag: Circon Verlag GmbH
  • ISBN: 978-3817419883
  • Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

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Klappentext:

Spannend Sprachen lernen mit Compact Lernkrimi

Sie lernen schon seit einiger Zeit Deutsch und möchten Ihre Sprachkenntnisse verbessern oder vorhandenes Wissen auffrischen? Sie wollen Ihre Kenntnisse der deutschen Sprache vertiefen und dabei unterhalten werden? Sie lieben spannende Geschichten und wollen Texte lesen, die Ihnen ein authentisches Gefühl für die deutsche Sprache vermitteln? Dann sind unsere Compact Lernkrimi Kurzkrimis genau das Richtige für Sie. In „Der blutige Pfad“ erwarten Sie drei spannende Kriminalfälle, die von muttersprachlichen Autoren speziell für das Sprachniveau B2 und Deutsch als Fremdsprache (DaF) aufbereitet wurden. Mit dem einzigartigen Lernkonzept erwerben Sie spielerisch Sprachkompetenzen. Gehen Sie auf Verbrecherjagd und verbessern Sie ganz nebenbei Ihren Wortschatz, vertiefen Sie Ihre Grammatikkenntnisse und erfahren Sie Wissenswertes über Land und Sprache. Speziell konzipierte, textbezogene Übungen wechseln sich mit nützlichem Wissen rund um Land und Sprache ab und verstärken den Lerneffekt. So geht Sprachenlernen ganz nebenbei!

Meine Meinung:

Der blutige Pfad von Nina Wagner

Als Erstes fiel mir bei dieser Geschichte der Name des Protagonisten auf. Mathis ist ein sehr ungewöhnlicher deutscher Name, den ich davor noch nie gehört habe. Allerdings fand ich die Landschaftsbeschreibungen sehr schön und ich hatte dabei gleich ein Bild im Kopf. Ich war auch etwas enttäuscht davon, dass nicht aufgeklärt wurde, warum Mathis damals bei der Kölner Kripo aufgehört hat. Hierbei hätte auch mir gerne eine, wenn auch kurze, Auflösung gewünscht. Als Mathis die ersten GPS-Koordinaten bekam, verstand ich noch, dass er alleine aufbrach. Obwohl ich es vor allem als Polizist nicht ganz verständlich finde, warum er auf eine unbekannte Nummer eingeht. Ich finde seinen Grund plausibel, dass er aufgrund der ständigen Langeweile selbst ermitteln wollte, aber ich finde es verantwortungslos, dass er der Kripo nicht gleich Bescheid sagt. Da er ja primär noch Polizist ist und er es dadurch besser wissen müsste und er zudem auch noch seine Arbeit verlieren könnte. Natürlich hätte er durch Frau Münch besser in die Ermittlungen mit einbezogen werden sollen. Der verzweigte Weg über die Gaststätte hat mir sehr zugesagt. Vor allem die Hilfsbereitschaft der Angestellten fand ich hierbei sehr gut. Allerdings hat mir dann der Schluss nicht ganz so gut gefallen. Ich fand das Motiv des Mörders, Theo Thalmann, sehr schwach und es macht wenig Sinn, dass er sich selbst verhaften lässt, nur damit gerade Herr Kramer seine Morde aufdeckt. Leider finde ich die Geschichte etwas unglaubwürdig und unrealistisch.

Unter Verdacht von Claudia Peter

Herr Talheim ist ein sympathischer Charakter, mit dem ich einer Meinung bin. Nach den im Unterricht angesehenen Bilder, hätte ich wie er auch keine Angst davor, in Alsfeld zu wohnen. Dass sich viele Bürger Gedanken über die Vorkommnisse eines Vandalierenden machen, ist verständlich. Vor allem, nachdem Herr Talheim und sein Hund angegriffen wurden. Hierbei fiel mir auf, dass der Deutschlehrer über seine morgige Stunde grübelte, dieser allerdings an einem Freitagabend angegriffen wurde. Sofern in Alsfeld nicht andere Bedingungen gelten, halte ich dies für einen Logikfehler. Dass man natürlich Ben, den Sohn eines verurteilten Mörders, beschuldigte, ist im ersten Moment naheliegend. Ich fand es schön die Beziehung von Nele Schmitt, ihrem Sohn Alexander und Ben zu beobachten und wie sie sich leider voneinander entfernten. Durch die unschönen Bemerkungen gegenüber der Bürgermeisterin, verstehe ich, warum auch sie langsam anfängt, ihrem Pflegesohn zu misstrauen. Allerdings fand ich es wiederum schön, dass eine Beerdigung für Joachim abgehalten wurde. Das Leben von Nele Schmitt verschlechterte sich in diesen Wochen enorm und ich verstehe, dass sie sich in der Stadt nicht mehr wohlfühlt. Die Aufklärung des Falls hat mir auch sehr zugesagt. Ich fand es interessant, dass zwei Mädchen ein Video des Verbrechers nicht wissend aufgenommen haben und somit diesen überführt haben. Tatsächlich habe ich mir schon bei der Prügelei von Elias, seinem Kumpel und Ben gedacht, dass der Neffe der Bäckerin der Täter sein muss. Dass es dann doch noch für alle einigermaßen gut ausgeht, sieht man an Herr Talheims neuem Begleiter, dem Pudel Ulf.

Mörderische Rache von Madeleine Walther

Diese Geschichte fand ich am authentischsten. Die Geschichte Dorina Kovacs, die nach Deutschland zieht, um hier zu Lernen und eine gute Arbeit zu finden, kommt doch sehr oft vor. Vor allem ihre Kenntnisse in Russisch und Englisch helfen ihr bei der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin sehr. Tatsächlich kam auch mir ihre schnelle Annahme sehr mysteriös vor, weshalb ich gespannt auf Kommendes war. Reinhard Kleber ist ein sehr unsympathischer Mensch, der nicht gerne andere Leute um sich hat und wenn doch, dann nur um ihnen Befehle zu erteilen. Der Hauptkommissar Specht und der Kommissar Schröder waren ein amüsantes Paar. Hier harmoniert das Wissen von Specht und der Eifer von Schröder wunderbar, weshalb der Fall strukturiert gelöst wurde. Auch bei dieser Geschichte finde ich es toll wie außenstehende Menschen zumindest versuchen durch ihren Eindruck zu helfen. Sei es der Wirt Bernd oder die Nachbarn. Sicherlich hatten hierbei viele ein Motiv, um den Geschäftsmann umzubringen. Allerdings hätte ich das Ende so nicht erwartet. Mit Sergei Kasinov wurde man dann auf eine vermeintlich falsche Fährte gelockt. Ich dachte wirklich, dass es ein geschäftliches Problem gäbe und man Herrn Kleber deswegen aus dem Weg geräumt hatte. Doch mit dem Zusammentun der Nachbarn habe ich beim besten Willen nicht gerechnet.

Gelesen vom 07.02.2020 bis 03.05.2020

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Das Geschenk”

Produktinformationen:

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Seitenanzahl: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3426281543
  • Preis: 22,99€ (Gebundene Ausgabe), 11,99€ (Taschenbuch), 14,99€ (eBook), 13,59€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

Meine Meinung:

Ich bin ein sehr großer Fitzek-Fan und bisher konnte mich nur ‘Das Paket’ nicht ganz überzeugen können. Deswegen finde ich es sehr schade, dass mich ‘Das Geschenk’ so enttäuscht hat.

Vorweg will ich dem Buch aber erst einmal den einen Stern für die schönen kurzen Kapitel geben, die Lust zum Weiterlesen machen und das Einbringen des Analphabetismus.

Die Geschichte hat an sich sehr gut angefangen und ich war schon sehr gespannt wie sich das Entwickeln würde. Allerdings konnte ich nie den Draht zu Milan oder auch zu Andra und den anderen Charakteren finden. Bis circa Seite 100 mochte ich das Buch auch sehr, aber ab da ging es bergab. Wobei davor noch der Spannungsbogen gespannt wurde und die Geschichte langsam anfing, fing hier die kritische Handlung an.

Die erste Stelle, an der ich mir dachte: “Das (!) würde kein normal denkender Mensch machen”, war die Situation an den Toiletten am Rastplatz. Ab da wurde die Geschichte für mich so unübersichtlich und surreal, dass ich gar nicht mehr durchblickte. Wobei ich schon aus früheren Büchern des Autors kenne, dass er seine Leser gerne verwirrt, war es diesmal nicht gut umgesetzt.

Wie schon gesagt, konnte ich den Charakteren nicht einmal Abscheu oder Hass nachempfinden, da sie mir schlichtweg egal waren. Zwischenzeitlich wusste ich auch nicht mehr, welchem Ziel die Personen eigentlich nachgehen.

Da ich Fitzeks Bücher immer mochte, habe ich weitergelesen, in der Hoffnung, dass zumindest das Ende gut ist und alles aufgeklärt wird. Aber nach all den vorhersehbaren Plottwists war auch dieses vorhersehbar und sehr unwahrscheinlich.

Ein weiterer Punkt, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn nun gut oder schlecht finden soll, ist die Brutalität. Zum Einen fand ich die Ausarbeitung sehr gut und habe den Schmerz somit auch gut mitfühlen können, aber es ging mir zum Anderen dann doch sehr unter die Haut, sodass sogar ich etwas angeekelt davon war. Eine kleine Spoiler-Warnung am Anfang wäre hierbei sehr wünschenswert gewesen.

An sich ist ‘Das Geschenk’ leider kein Buch, das ich jemandem weiterempfehlen würde. Für mich war es zu unlogisch und ich konnte mit den Charakteren nicht mitfühlen. Ich hoffe wirklich sehr, dass der nächste Fitzek wieder besser wird. 

Gelesen vom

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Rezension “Auf den zweiten Blick”

Produktinformationen:

  • Autorin: Jodi Picoult
  • Originaltitel : Picture Perfect
  • Seitenanzahl: 448 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch
  • ISBN : 978-3492263115
  • Preis: 12,00€ (Taschenbuch), 11,99€ (eBook)

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Klappentext:

Der Polizist Will liest in Los Angeles eine junge Frau auf, die nicht weiß, wer sie ist. Er hilft ihr und versucht, ihre Identität herauszufinden. Bald meldet sich Alex Rivers, der berühmte Schauspieler, und identifiziert sie als seine schwangere Frau Cassie. Als er ihr den liebevollen Ehemann vorspielt, kehren in ihr bedrohliche Erinnerungen an die Beziehung mit ihm zurück …

Meine Meinung:

Ich bin leider etwas enttäuscht … Ich bin ein großer Jodi Picoult-Fan, da ich ihre Art zu erzählen und all das interessante Hintergrundwissen liebe, aber in diesem Roman ging das alles etwas verloren. Wäre nicht das Thema mit den Indianer als wichtige Nebenrolle erschienen, wäre das Buch für mich ein stinknormaler Roman gewesen, den man auch zwischendurch mal lesen kann. Da in diesem Buch das Thema (ACHTUNG SPOILER!!!) Gewalt in der Ehe/Gewalt gegen Frauen vorkam, war es dennoch keine einfache Lektüre. Trotz meiner Enttäuschung gehört das Buch dennoch zu den besseren Geschichten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Die Autorin beginnt in einem Umfeld und mit einer Geschichte, die einem Thriller ähnelt. Schon am Anfang des Buches ist man sehr misstrauisch und vertraut nur der Protagonistin Cassandra und dem Polizisten Will, deren Denken man durch ihre Kapitel beobachten kann. Will war mir von Anfang an sympathisch und seine Vorgeschichte interessierte mich wirklich sehr.
Cassandra kam mir vor allem durch ihre derzeitige Situation etwas schwächlich vor, was sich allerdings schnell ändern sollte.

Ihrem Mann Alex habe ich anfangs etwas misstraut und dachte an dieser Stelle noch, dass sich das Buch anders entwickeln würde. Auch als Cassie in ihr angebliches Leben zurückkehren sollte, war ich skeptisch, war das Bild von ihr niemals in die glanzvolle Welt der Hollywoodstars passte.

Die Umsetzung der Autorin, wie man die Vorgeschichten taktisch einbaute, ist ihr definitiv gelungen. Auch die Nebencharaktere waren sehr ausgeklügelt und gut eingesetzt. Ophelia, Cassies beste Freundin, war für mich die vernünftige, innere Stimme, die Cassie zumindest versucht hat, zurück in die Realität zu bringen.

Auch Cassandras Bekanntschaft mit Wills Großeltern Cyrus und Dorothea mochte ich wirklich sehr, da hier über die Geschichte der Ureinwohner berichtet wurde und ich diesen Teil wirklich am Besten fand. Man konnte deutlich Cassies Haltung und ihr Verhalten beobachten, wie es sich veränderte und wie viel sie und auch der Leser dazulernte.

Connor war auch ein wichtiger Mensch in Cassandras Leben, wobei ich seinen Charakter tatsächlich etwas unnötig fand und dieser nur ihren Berufswunsch als Zweck diente, was ich tatsächlich etwas schade fand. Ich hatte mir hierbei wirklich mehr gewünscht.

An sich ist es ein lesenswertes Buch, wobei mir andere Bücher der Autorin besser gefallen hatten. 

Gelesen vom 23.02.2020 bis 10.03.2020

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Goodreads Reading Challenge 2020

Für meine Reading Challenge dieses Jahr habe ich mir ein Ziel von 55 Büchern gesetzt. Ob ich diese gemeistert habe und welche Bücher ich gelesen habe, erfährst du hier:

https://www.goodreads.com/user_challenges/19543396

Diese Bücher habe ich gelesen:

  1. Scythe – Die Hüter des Todes von Nean Shusterman
  2. Ich bin die Nacht von Ethan Cross
  3. Im Tal des Fuchses von Charlotte Link
  4. Der Memoryman von Béla Bolten
  5. Körpersprache Mensch von Lucas Lambert
  6. King of Scars von Leigh Bardugo
  7. Praktische Selbstmotivation von Jan Höpker
  8. Manipulation und Manipulationstechniken von Georg Kraft
  9. Der Da Vinci Code von Dan Brown
  10. Daddy’s Dominance von Vanessa Sangue
  11. Das Glück an Regentagen von Marissa Stapley
  12. Countdown to Noah: Unter Bestien von Fanny Beckert
  13. Falsche Nummer, richtiger Mann von Elle Casey
  14. Auf den zweiten Blick von Jodi Picoult
  15. Das Geschenk von Sebastian Fitzek
  16. The Hate U Give von Angie Thomas
  17. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers
  18. Das Kind von Sebastian Fitzek
  19. Mondprinzessin von Ava Reed
  20. Mondlichtkrieger von Ava Reed
  21. Die rote Königin von Victoria Aveyard
  22. City of Ashes von Cassandra Clare
  23. Redwood Dreams: Es beginnt mit einem Lächeln von Kelly Moran
  24. Blutgott von Veit Etzold
  25. Redwood Dreams: Es beginnt mit einem Knistern von Kelly Moran
  26. Der blutige Pfad von Nina Wagner, Claudia Peter und Madeleine Walter
  27. Duty & Desire: Vorsätzlich verliebt von Tessa Bailey
  28. Kalter Zwilling von Catherine Shepherd
  29. Weltretten für Anfänger von Susanne Fröhlich und Constanze Kleist
  30. Kleine große Schritte von Jodi Picoult
  31. Keine Ahnung, ob das Liebe ist von Julia Engelmann
  32. Kingdom of Smoke: Die Verschwörung von Brigant von Sally Green
  33. Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard
  34. Und wenn es kein Morgen gibt von Jennifer L. Armentrout
  35. Das Knistern der Sterne von Claire Hoffmann
  36. Kingdom of Smoke: Dämonenzorn von Sally Green
  37. Dunkel von Ragnar Jónasson
  38. Nevernight: Das Spiel von Jay Kristoff
  39. Nevernight: Die Rache von Jay Kristoff
  40. Sexy Security: Betörendes Feuer von J. Kenner
  41. Wie die Luft zum Atmen von Brittainy C. Cherry
  42. Sexy Security: Glühendes Feuer von J. Kenner
  43. Insel von Ragnar Jónasson
  44. Consequences: Buch 1 von Aleatha Romig
  45. Auris von Vincent Kliesch
  46. Der letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski
  47. Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

Rezension “Daddy’s Dominance”

Produktinformationen:

  • Autorin: Vanessa Sangue
  • Seitenanzahl: 264 Seiten
  • Verlag: Independently published
  • ISBN : 979-8602880601
  • Preis: 6,87€ (Taschenbuch)

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Klappentext:

Catalina
Als Tochter des größten Drogenbosses der Stadt bin ich mein ganzes Leben lang in einem goldenen Käfig aufgewachsen. Mir wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen und niemand hat es gewagt mir zu nahe zu kommen.
Aber dann wurde ich entführt und mein Leben verwandelte sich in einen einzigen Albtraum. Er ist meine letzte Hoffnung.

Santiago
Als Mann fürs Grobe ihres Vaters kümmere ich mich um die Dinge, bei denen selbst ein gefürchteter Kartellboss keine Details wissen will. Ich habe sie aufwachsen sehen und wusste, dass sie mir gehören wird.
Aber dann verschwindet sie spurlos und es ist mein Job sie wieder nach Hause zu bringen. Ihre Entführer werden auf sehr schmerzhafte Art lernen, dass niemand sie mir wegnehmen kann.

Meine Meinung:

Allein die Tatsache, dass ich das Buch (fast) in einem Zug durchgelesen habe, sagt sicher schon einiges aus.

Vorab will ich sagen, dass ich etwas enttäuscht von der Protagonistin bin. Natürlich ist es in ihrer Situation verständlich, dass sie in die Geschehnisse eingebunden werden will, weshalb ich ihren Leichtsinn auch teilweise verstehe, aber vor allem ihre Aktion am Schluss war sehr dumm und unüberlegt.

Nichtsdestotrotz fand ich es toll wie taff Catalina ist und wie sie doch perfekt in diese Welt passt. Auch ihre Bodenständigkeit im Bezug auf die Uni. Ich hab mich auch richtig über die enge Vater-Tochter-Beziehung gefreut, die sich glücklicherweise durch das ganze Buch gezogen hat und nicht nur am Anfang eine Rolle spielt. Grundsätzlich ist Gonzales ein wunderbarer Charakter ist, der zum Einen die Rolle des Drogenbosses innehält und zum Anderen die, des ängstlichen und beschützenden Vaters.

Ein weiterer und sehr gefährlicher Beschützer ist schließlich auch Santiago, welchen ich auch gerne engagieren würde. Ich hatte tatsächlich erstmal Madox-Vibes (“Cold Princess” & “Fire Queen”), was allerdings dann doch verflog. (Was allerdings auch nicht schlimm gewesen wäre) Ich hätte gerne noch einige Seiten mehr gehabt, denn ich fand auch die Geschichte an sich sehr ausgeklügelt und spannend.

Da meine einzige Daddy-Kink-Erfahrungen aus Harry-Styles-Fanfictions auf Wattpad basiert, war ich schon sehr gespannt. Und ich fand es wirklich gut, dass es nicht zu übertrieben war und passte perfekt zu Santiagos Auftreten. Also wirklich ein super Buch, das nichts beschönigt und einfach knallhart ist – in mehreren Beziehungen.

Gelesen vom 17.02.2020 bis 18.02.2020

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Der Memorymann”

Produktinformationen:

  • Autor: Béla Bolten
  • Seitenanzahl: 312 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • ISBN : 978-1530574872
  • Preis: 10,70€ (Taschenbuch)

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Klappentext:

Eine junge Frau liegt erstochen in der Badewanne. Es ist nicht ihre Wohnung. Niemand kennt sie, niemand weiß, wie sie dort hingekommen ist. Der Mörder hat eine verstörende Botschaft hinterlassen, die nur eines bedeuten kann: Er hat schon einmal gemordet und er wird es wieder tun. Der Konstanzer Mordkommission um Bettina Berg und Alexander Thal bleibt nicht viel Zeit, die Zeichen zu deuten und die Regeln dieses mörderischen Spiels zu durchschauen. Denn ihr Gegner ist intelligent. Er ist skrupellos. Er ist brutal. Vor allem aber: Er ist sich seines Sieges sicher.

Meine Meinung:

Das Buch hat leider schon etwas depressiv angefangen, was meine Leselaune schon einmal runtergezogen hat. Was vermutlich so gewollt war. Das hat mich allerdings nicht davon abgebracht weiterzulesen.

Ich fand die Idee von Memorymorden nämlich sehr interessant und wollte unbedingt wissen, was das ist und wie diese Morde aufgedeckt werden. Die verschiedenen Charaktere haben super zusammen harmoniert und ich war überrascht, dass nicht nur die Hauptperson im Vordergrund stand. Auch der weitere Verlauf war relativ interessant, hat sich meiner Meinung nach aber öfter mal gezogen.

Vor allem die Nebengeschichte um Alexander Thals Sohn fand ich teilweise sehr unpassend. Wobei der Sohn wohl eine große Rolle in Alexanders Leben gespielt hat, wirkte der Vater sehr distanziert. Natürlich geht jeder anders mit Trauer um, aber zumindest sollte man seine Familie seinem Job vorziehen. Wenn man die allgemeine Trauer auch nicht zum Ausdruck bringen kann.

Dabei kommt leider auch der Punkt dazu, dass ich die Beziehung von Alexander zu Bettina und Leah nicht genau benennen kann, was mich während des Lesens auch immer wieder verwirrt hat.

Allerdings fand ich dann den Schluss sehr spannend und war wirklich neugierig zu erfahren, wie es wohl enden würde, da ich teilweise sogar ein schlechtes Ende vermutete. Den Täter selbst hätte ich nie selbst verdächtigt! Dabei ist mir auch aufgefallen, dass es wohl mehrere Bände gibt, da das Buch mit einem Cliffhänger endete und einige Fragen auch ungeklärt bleiben. Weshalb die Beziehung zu Leah und Betting vielleicht in einem früheren Band schon erklärt wurde.

Dennoch mein Fazit: Eine super Idee und eine klasse Umsetzung, allerdings eine sehr herunterziehende Nebenhandlung.

Gelesen vom 09.01.2020 bis 27.01.2020

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Kleine große Schritte”

Produktinformationen:

  • Autorin: Jodi Picoult
  • Originaltitel: Small Great Things
  • Seitenanzahl: 592 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag
  • ISBN: 978-3570102374
  • Preis: 20,00€ (Gebundenes Buch), 12,00€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 9,95€ (Audio-CD)

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Klappentext:

Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth allein auf der Station und bemerkt, dass das Kind keine Luft mehr bekommt. Sie entscheidet schließlich, sich der Anweisung zu widersetzen und dem Jungen zu helfen. Doch ihre Hilfe kommt zu spät, und Ruth wird von den Eltern des Jungen angeklagt, schuld an dessen Tod zu sein. Ein nervenaufreibendes Verfahren beginnt …

Meine Meinung:

Dies ist ein wirklich unglaublich wichtiges Buch, das den alltäglichen Rassismus (nicht nur in den USA) beschreibt und aufklärt.

Jodi Picoult ist mir schon durch einige ihrer Buchprojekte im Gedächtnis geblieben und auch hier war ich gespannt wie detailliert sie die Situation wohl beschreiben würde. Interessant war hierbei auch, dass sie aus der Sicht eines Rechtsradikalen schreibt. Wobei ich diese arische Sichtweise verachte, war es doch informativ die Gedanken einer solchen Person zu lesen und diese (zumindest teilweise) zu verstehen.

Die fast 600 Seiten sind nur so verflogen, da vor allem der Gerichtsprozess unglaublich spannend zu verfolgen war. Die Thematik war von Anfang an für den Leser zu verstehen und auch in diesem Buch hat Picoult dem Leser deutlich klar gemacht wie viel Recherchearbeit hinter diesem Buch steckt.

Aber um zu unserer Protagonistin Ruth zu kommen: Sie arbeitet schon seit über zwanzig Jahren auf einer Säuglingsstation und sie hat stets gute Arbeit geleistet. Bis ihr eines Tages die Pflege eines kleinen Jungen untersagt wurde – aufgrund ihrer Hautfarbe. Schon früh wurde ihr beigebracht, dass sie besonders aufpassen musste, was sie tat. Und so strengte Ruth sich an, schrieb nur gute Noten und machte einen hervorragenden Abschluss. Und diesen Ehrgeiz erbte auch ihr Sohn Edison. Generell passte sie sich an das Leben der “Weißen” an und verhielt sich unauffällig und freundlich.

Doch als sie mitten in der Nacht von der Polizei aus ihrem eigenen Haus abgeführt wurde und auch ihr Sohn Edison die ersten schlimmeren Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus machte, wusste sie sofort, warum genau sie verhaftet wurde.

Ich finde ihre Standhaftigkeit trotz ihres Zorns überwältigend. Als sich die Anwältin Kennedy für ihren Fall stark macht, konnte man auch Kapitel aus ihrer Perspektive lesen. Fasziniert ging sie den Fall an und je mehr Zeit sie mit Ruth verbrachte, desto mehr verstand sie den versteckten Rassismus im Alltag der Geburtshelferin. Was ich hierbei interessant finde ist, dass ihre kleine Tochter Violet dieses Thema auch öfter anspricht und somit die Erklärung der Autorin wie man schon Kindern dieses Thema nahelegt.

Überrascht haben mich dann vor allem die Zeugenaussagen. Denn auch, wenn Leute nach Außen zeigen, dass sie kein Problem mit Leuten haben, die “anders” als sie sind, können auch diese rassistisch denken. So war es wirklich spannend den Gerichtsbeschluss mitzuverfolgen und auch der Prozess bis dahin war belehrend und hat zum Denken angeregt.

Doch auch Turk Bauers Vergangenheit war sehr wichtig für die Geschichte. Sein Leben bei den Skinheads zu beobachten war ekelerregend und abstoßend. Doch bei der Geburt und auch bei der Verteidigung seines Sohnes war er nur ein liebender Vater. Auch Brittainy, seine Frau, litt sehr unter dem Verlust und wollte nur Gerechtigkeit. So waren die Ansätze von Gerechtigkeit nicht richtig und dennoch konnte man diese gut nachvollziehen.

Nachdem der Gerichtsprozess schon überaus spannend war, hätte ich nie mit der Überraschung gegen Ende des Buches gerechnet und dieses stellte die komplette noch einmal in ein anderes Licht.

Wie immer hat Jodi Picoult hier ein besonderes Buch auf Papier gebracht und damit ein wichtiges Statement gesetzt. Die Geschichte war berührend, emotional und schrecklich. Definitiv ein wichtiges Buch für die heutige und auch zukünftige Gesellschaft.

Gelesen vom 08.06.2020 bis 17.06.2020

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Rezension “Gläsernes Schwert”

Produktinformationen:

  • Autorin: Victoria Aveyard
  • Originaltitel: Glass Sword
  • Band 2
  • Seitenanzahl: 576 Seiten
  • Verlag: Carlsen
  • ISBN: 978-3551583277
  • Preis: 21,99€ (Gebundene Ausgabe), 14,99€ (Taschenbuch), 14,99€ (eBook), 13,43€ (Hörbuch)

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Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID44290480.html

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Klappentext:

In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.

Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass ich erst einmal Ewigkeiten dafür brauchte den zweiten Band zu lesen. Ich habe ihn schon ein paar mal angefangen, aber immer wieder aufgehört, weil der Anfang mich einfach nicht packen konnte. Und es hat auch bei diesem Mal gute 100 Seiten gebraucht bis ich Spaß daran hatte es zu lesen.

Vor allem Mare hat sich seit dem ersten Band wirklich sehr verändert. Der Leitspruch “Du kannst niemandem trauen” verfolgt sie Tag und Nacht und ich kann sie dabei vollkommen nachvollziehen. Man erkennt ihren zerstörten Charakter und ihre Furcht vor dem Ungewissen. Aber andererseits wurde sie in diesem Band zu einer richtig guten Antiheldin. Denn auch sie ist skrupellos, egoistisch und zerstörerisch – aber auch etwas kopflos. Teils störte mich ihr Selbstmitleid schon etwas, aber das machte sie damit wett, dass sie auch selbst mit sich unzufrieden war.

Die Atmosphäre in diesem Band war durch den nun herrschenden Krieg düsterer und etwas deprimierend. Für Lachen war hier keine Zeit und das teilten die Charaktere dem Leser auch offen mit. Es gab Schuldzuweisungen, Niederlagen und Verluste. Aber vor allem kann man in diesem Band nicht sagen, wer auf der richtigen Seite steht und wem man trauen kann. Ich habe viele Personen ins Herz geschlossen, aber durch die Schreibweise Aveyards bin sogar ich als Leser mir unsicher wem ich trauen kann.

Ich mochte die Ausbildung der Newbloods und wie diese aufgespürt und rekrutiert wurden. Das Lesen dieser Passagen und die Beschreibung ihrer Fähigkeiten war spannend und aufregend zu lesen und macht mich auf die weiteren Bände neugierig.

Aber vor allem das Ende war dann noch einmal dramatisch und enthielt einen ganz, ganz fiesen Cliffhänger, weshalb ich mich schon sehr auf Band 3 freue. Ich hoffe Mares Denken entwickelt sich noch einmal ins Positive zurück und ich hoffe auch auf weniger langatmige Stellen.

Gelesen vom 28.06.2020 bis 30.06.2020

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “Kingdom of Smoke – Dämonenzorn”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sally Green
  • Originaltitel: The Demon World
  • Band 2
  • Seitenanzahl: 448 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423762793
  • Preis: 18,95€ (Gebundene Ausgabe), 16,99€ (eBook), 18,99€ (Hörbuch)

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Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/ID145897179.html?sq=Kingdoms%20of%20Smoke%202%20%E2%80%93%20D%C3%A4monenzorn&stype=productName

Hugendubel: https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/sally_green-kingdoms_of_smoke_2_daemonenzorn-38081810-produkt-details.html?internal-rewrite=true

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Klappentext:

Das Geheimnis des Dämonenrauchs ist gelüftet, doch der Kampf um die Macht hat gerade erst begonnen

Prinzessin Catherine wird von allen Seiten als Verräterin angesehen, Edyon wird wegen Mordes gesucht, Ambrose ist auf Rache aus, March belastet das düstere Geheimnis seines Verrats und Tash trauert um den Verlust ihres einzigen Freundes. Zusammen konnten sie nur knapp auf das Nördliche Plateau in ein unerwartetes Versteck flüchten: die geheimnisvollen Tunnel der Dämonenwelt, die ebenfalls voller Gefahren sind. Tash wird von den anderen getrennt und entdeckt in den Tunneln ein Geheimnis, das den Krieg entscheiden könnte – wenn sie Catherine rechtzeitig erreicht …

Meine Meinung:

Wie auch schon Band 1 konnte mich dieses Buch komplett überzeugen! Auch hier gab es Kapitel aus der Sicht der fünf Hauptcharaktere und sogar eines aus der Sicht meines geliebten Prinzen Tzsayn. Wie auch schon im vorherigen Band waren die Handlungen nicht immer vorhersehbar und absolut spannend zu lesen.

Die mutige (und vor allem junge) Tash ist immer noch mein liebster Charakter und konnte mich auch in diesem Band wieder um den Finger wickeln. Ihr Abenteuer in der Dämonenwelt ging unter die Haut und bei einigen Stelle habe ich doch tatsächlich vergessen zu Atmen, da mich die Handlung so sehr schockiert hat. Die Idee hinter der Dämonenwelt ist originell, genau wie auch ihre Bewohner und der Ort, an dem und wie sie leben.

Die Geschichte von Edyon und March stellt den Leser auch in eine schwierige Situation. Während Edyon sich mit seiner verbrecherischen Vergangenheit auseinandersetzen muss, spinnt der letzte Abask sein Lügenkonstrukt immer weiter. Mit Liebe und Schuld hangelt sich die Verbindung der beiden empor und die Auflösung hat mir das Herz zerbrochen, aber es auch wieder zusammengesetzt.

Catherine ist ein spannender Charakter, der die Emanzipation (ich nenne es aus gewissen Gründen nicht Feminismus) im Königreich weiter einbringen und festsetzen will. Mit strategischen Zügen und einiger Hilfe schafft sie es auch das Volk und auch einige Adelsleute von sich zu überzeugen.

Allerdings gefällt mir ihre verbotene Liebe zu Ambrose noch immer nicht. Auch wenn ich ein Verfechter von wahrer Liebe bin, ist es zu den Zeiten waghalsig und verrückt eine solche Beziehung zu führen und unmöglich diese geheim zu halten. Darüber sind sich beide auch im Klaren und dennoch handeln sie unvernünftig und indiskret.

Wieder bin ich durch den tollen Schreibstil nur so durch die Seiten geflogen, habe mitgetrauert, gelacht, geweint und die gleichen Schmerzen und Gefühle gespürt. Da der letzte Band dieser Trilogie vermutlich noch auf sich warten lassen wird, bis er auf Deutsch erscheint, werde ich mir Band 3 vorerst auf Englisch kaufen.

Gelesen vom 09.07.2020 bis 13.07.2020

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Kingdom of Smoke – Die Verschwörung von Brigant”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sally Green
  • Originaltitel: The Smoke Thieves
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 544 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423762632
  • Preis: 18,95€ (Gebundene Ausgabe), 16,99€ (eBook), 11,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Prinzessin Catherine bereitet sich in Brigant auf ihre Hochzeit mit einem Mann vor, den sie nie getroffen hat.

Ambrose, dem Leibgardisten, der heimlich in die Prinzessin verliebt ist, droht unterdessen das Henkersschwert.

In Calidor ist der Diener March auf Rache an dem Mann aus, der für den Untergang seines Volkes verantwortlich ist.

Edyon wird in Pitoria von seiner unbekannten Vergangenheit eingeholt.

Und auf dem Nördlichen Plateau macht die junge Dämonenjägerin Tash eine mysteriöse Entdeckung.

Die Leben dieser fünf jungen Menschen werden untrennbar miteinander verknüpft. Ihren Ländern droht Schlimmeres als der nahende Krieg und in ihren Händen ruht das Schicksal ihrer Welt…

Meine Meinung:

Kingdom of Smoke ist mein bisheriges Jahreshighlight! Schon in der Buchhandlung hat mir eine Verkäuferin gesagt, dass sie zwar noch nicht mit dem Buch durch ist, ihr bisher aber vor allem die Charaktere gefallen. Nach dem Lesen dieser Geschichte weiß ich jetzt auf jeden Fall, dass ich mir noch weitere Buchtipps von ihr holen werde!

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir, dass ich auch schon einmal so eine ähnliche Buchidee hatte, weshalb mir klar war, dass ich dieses Buch kaufen würde. Auch die Aufmachung ist ein Hingucker. Das Buch ist auch unter dem Schutzumschlag bedruckt und der Schutzumschlag beinhaltet eine große Landkarte. Ich bin ein Fan von Büchern, die aus mehreren Perspektiven geschrieben werden. Dadurch hat man einfach mehr Einsicht in die Handlungen und es erzeugt mehr Spannung. Auch schön fand ich an dem Buch, dass die Kapitel nicht allzu lang waren und man so oft mal eine Pause einlegen konnte – obwohl ich das Buch auch gut und gerne in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Ich wünsche mir für den zweiten Teil, dass etwas längere Kapitel aus Tashs Sicht kommen! Ich habe die junge Dämonenjägerin wirklich sehr gemocht und ihre sture Art und ihre Liebe zu schönen Schuhen teile ich nur zu gerne mit ihr. Nach all ihren Abenteuern vergisst man sehr leicht, dass sie erst 13 Jahre alt ist, was einem allerdings am Ende des Buches schmerzlich bewusst wird. Trotz ihres Alters hat sie eine starke Persönlichkeit und eine klare, eigene Meinung.

Aber vor allem die Geschichte um Edyon und March ist für mich spannend zu lesen. Bei deren Kapitel konnte ich nie aufhören. Während Edyon auf mich wie ein kleiner Welpe wirkt, hat er doch sehr viel im Kopf. Wäre da nur nicht seine Naivität … Er ist mir durch seine Moral und seine Handlungen wirklich im Gedächtnis geblieben und ich habe Angst um seine weitere Reise.

March war anfangs noch der unterwürfige Diener, der alles mit sich hat machen lassen. Durch etwas Manipulation wurde er dann zum Verräter. Nur für wen? Auch er ist ein authentischer Charakter und trotz der vielen Kapitel aus seiner Sicht kann ich ihn immer noch nicht ganz einschätzen. Ich hoffe nur er geht den richtigen Weg.

Prinzessin Cathrine war anfangs ein etwas klischeehaftes Bild. Sie wurde von ihren männlichen Verwandten unterdruckt, ist heimlich in jemanden verliebt und will sich aber selbst behaupten. Doch im Laufe der Geschichte hat sie sich mit Hilfe ihrer Mutter sehr weiterentwickelt und ihre Veränderung war interessant zu beobachten. Ihr Einmarsch in Pitoria war nicht vorherzusehen und ich hatte oftmals ein “Nein, das hat sie nicht getan!” im Kopf. Ich glaube auch, dass sie mit Prinz Tzsayn (dessen Name ich wirklich nicht aussprechen kann) eine super Wahl treffen würde.

Ambrose ist ein loyaler und ritterlicher Held, der nicht nur Cathrines Herz im Sturm erobert hat. Und obwohl er oftmals sehr leichtsinnige Fehler begangen hat, zeigt dies, dass man nicht immer perfekt sein kann. Trotz seiner Unverfrorenheit kommt auch bei ihm seine verletzliche Seite zum Vorschein, die mich persönlich sehr berührt hat. Durch seine Fehler hat er wichtige Personen in Gefahr gebracht und so einige Verluste verkraften müssen.

Ich finde es gut wie sich (einige) der Protagonisten nicht kannten und sich bis zum Ende hin erst kennenlernten. Das Buch ist logisch aufgebaut, hat von Anfang an einen Spannungsbogen und überrascht mit unvorhersehbaren Handlungen. Lest es, liebt es und holt euch ganz schnell den zweiten Band.

Gelesen vom 22.06.2020 bis 27.06.2020

Bewertung: 5 von 5 Sterne