Rezension “Red Rising”

Produktinformationen:

  • Autor: Pierce Brown
  • Originaltitel: Red Rising – The Red Rising Trilogy Book 1
  • Seitenanzahl: 576 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag
  • ISBN: 978-3453534414
  • Preis: 12,99€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 22,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

Meine Meinung:

Eine Dystopie mit viel Potenzial. Der Anfang war schon düster und gefährlich und gab einen ersten Blick auf Darrows Charakter. Leider hat er mir da nicht wirklich zugesagt. Er war mir zu egozentrisch und impulsiv. Das ist vor allem bei seinem Beruf die schlechteste Mischung. Das Leben auf dem Mars ist etwas trostlos und erinnert mich etwas an Bauarbeiter.

Der Tod seiner Geliebten war dann das erste Mal, dass es mich wirklich gepackt hat. Er war traurig und zeigte dem Leser, dass sich in Zukunft einiges ändern wird. Denn zu diesem Zeitpunkt beschloss Darrow einer von den Goldenen zu werden. Seine Umwandlung und die Vorbereitung darauf hat sich leider sehr gezogen und man hätte das meiner Meinung nach gerne etwas abkürzen können. Schön fand ich aber, dass die Menschen sich teilweise auch genetisch verändert haben.

Die Aufnahmeprüfung als Goldener brachte dann etwas Spannung mit sich und man lernte die ersten Mitstreiter kennen. Schon im ersten Part musste man Verluste einstecken und sich gnadenlos durchkämpfen. Für den eigentlich rauen Darrow war es dennoch eine Herausforderung.

Beim Einzug in die Arena hatte ich ein Tribute-von-Panem Gefühl, das sich auch einige Kapitel weiter gezogen hat. Auch das Thema der Rebellion hat mich stark an diese Bücher erinnert.

Doch spätestens wenn es um die Charaktere und deren Beziehungen zueinander ging, unterschied sich Red Rising wesentlich von TvP.

Darrow wurde mir auch im weiteren Verlauf des Buches nicht sympathischer, was ich wirklich schade finde, aber dafür wuchsen mir andere Protagonisten ans Herz. Wobei durch die gewalttätigen Szenen viele Leute zu Schaden kamen oder gar frühzeitig ihren Tod fanden, bedauerte ich auch hier einige Verluste zutiefst.

Die Kriegspläne waren wohl überlegt und ausgeklügelt. Vor allem bei den Intrigen und den Verteidigungen hatte ich Verbindungen zu Game of Thrones festgestellt. Auch wusste man nicht, wem man genau vertrauen konnte und dennoch hätte man gerne Allianzen zu der ein oder anderen Person aufgebaut.

Wie auch Darrow fand ich Sevro als einzigartigen Charakter. Der etwas kleinere Goldene Außenseiter ist einem schon bei der ersten Unterhaltung aufgefallen und auch im weiteren Verlauf der Geschichte spielt dieser eine wichtige Rolle. Seine Verrücktheit und Intelligenz hebt ihn aus der Masse heraus und durch seine furchteinflössende Art schlägt er sich auch allein ganz gut in der Arena.

Generell beinhaltet das Buch viele besondere Charaktere, die alle authentisch dargestellt werden und die durch ihre doch nicht so perfekte Art auch die ein oder anderen Fehler begehen. Es gibt viele unerwartete Wendepunkte und Intrigen, die die Spannung durchaus halten. Wie schon gesagt ist es nur teilweise etwas langatmig, weshalb ich hoffe, dass der zweite Band diese Angelegenheit ausbügelt.

Gelesen vom 03.06.2019 bis 24.06.2019

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension „Gemina (The Illuminae Files, #2)“

Englische Ausgabe

Produktinformationen:

  • Autoren: Amie Kaufman und Jay Kristoff
  • Seitenanzahl: 672 Seiten
  • Verlag: Knopf Books for Young Readers
  • ISBN: 978-0553499155
  • Preis: 19,95€ (Gebundenes Buch)

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Klappentext:

Heiß ersehnt – die ›Illuminae‹-Saga geht weiter

Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.

Meine Meinung:

Tatsächlich hat mir der zweite Band um einiges besser gefallen als der erste Band!

Gemina schließt zeitlich direkt an Illuminae an, allerdings spielt die Geschichte diesmal auf Heimdall, einer Sprungstation.

Somit lernen wir auch Hanna, die verwöhnte Kommandantentochter, und Nik, einen zweifelnden Mafioso, kennen. Beide sind nicht auf den Mund gefallen und ihre kleinen Streitereien geben dem Buch eine amüsante Atmosphäre. Auch Ella, Niks Cousine, kontert sehr gerne und bescherte mir das ein oder andere Lächeln.

Die ersten Seiten haben sich etwas gezogen, wodurch man zwar die Protagonisten kennenlernte, allerdings nicht wirklich eine Handlung vorhanden war.

Erst als Zerberus und seine Komplizen das Schiff überfallen, kommt Spannung auf. Und auch hier gab es wie in Teil 1 einige blutige Szenen, die mir aber um Längen besser gefallen haben!

Die Stimmung war sehr angespannt und der Siegeswillen stand bei allen sehr hoch, weshalb auch keine Langeweile mehr aufkam. Es wurde einige Pläne geschmiedet, die auch logisch und gut umgesetzt wurden.
Und in Mitten des ganzen Gefechts näherten sich Hanna und Nik an und verloren dennoch nicht ihren Humor.

Auch hier glänzt die Aufmachung natürlich wieder und ich finde, dass die Raumschiffe und auch die Gefühle in diesem Band viel besser und anschaulicher beschrieben wurde, sodass das Lesen erleichtert wurde und es mir auch mehr Spaß gemacht hat!

Gemina hat mich vollends überzeugt und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band!

Gelesen vom 18.07.2019 bis 23.07.2019

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Rezension “Illuminae (The Illuminae Files, #1)”

Produktinformationen:

  • Autoren: Amie Kaufman und Jay Kristoff
  • Seitenanzahl: 608 Seiten
  • Verlag: Knopf Books for Young Readers
  • ISBN: 978-0553499117
  • Preis: 19,95€ (Gebundenes Buch), 16,99€ (e-book)

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Klappentext:

This morning, Kady thought breaking up with Ezra was the hardest thing she’d have to do. This afternoon, her planet was invaded.
      The year is 2575, and two rival megacorporations are at war over a planet that’s little more than a speck at the edge of the universe. Now with enemy fire raining down on them, Kady and Ezra—who are barely even talking to each other—are forced to evacuate with a hostile warship in hot pursuit.
     But their problems are just getting started. A plague has broken out and is mutating with terrifying results; the fleet’s AI may actually be their enemy; and nobody in charge will say what’s really going on. As Kady hacks into a web of data to find the truth, it’s clear the only person who can help her is the ex-boyfriend she swore she’d never speak to again.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und finde es wirklich sehr schade für die deutschen Leser, dass die Reihe nicht komplett übersetzt wird. Meiner Meinung ist sie das nämlich definitiv wert!
Die größte Besonderheit ist hierbei wohl die Aufmachung und die Gestaltung der Seiten.


Es war mein erstes Buch im Science-Fiction Genre und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde, da das Buch ja sehr gehypt wurde. Die Seitengestaltung fand ich sehr schön und dadurch ließ es sich auch schnell lesen. Ich muss leider einen Stern abziehen, da man durch die Chatverläufe, Protokolle, etc. die Gefühle der Personen nicht wirklich erfahren hat und das hat mir dann doch etwas gefehlt. Anders als andere hatte ich keine Probleme mir die Protagonisten vorzustellen und sie auseinander zu halten. Probleme bereiteten mir dann allerdings einige Fachbegriffe, die nicht näher erläutert wurden und ich konnte leider auch die Raumschiffe nicht auseinander halten.


Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, da es nicht nur eine Haupthandlung, sondern auch mehrere Nebenhandlungen gab, die allerdings alle harmonierten und dadurch hat sich auch ein roter Faden durch das Buch gezogen.


Ich mochte sowohl Kady als auch Ezra und fand hier vor allem Ezras Blumenbotschaften sehr süß!


Die Idee mit dem aufkommenden Virus brachte dann nochmal neue Spannung und Aufregung mit rein. Somit konnte man als Leser die Panik und die Flucht komplett nachvollziehen.


Für mich ein wirklich tolles Buch mit viel Potenzial! Hätte man die Gefühle besser mit einbezogen, wären es auch fünf Sterne geworden, wobei es bei dieser Aufmachung sehr schwer ist dies umzusetzen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen