Rezension “If We Were Gods”

  • Autor*in: Lara Große
  • Seitenanzahl: 500 Seiten
  • Verlag: LEAF Verlag
  • ISBN: 978-3911244329
  • Preis: 27,00€ (Gebundenes Buch), 7,95 (eBook), 29,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Und wovor sollten wir uns noch fürchten, wenn wir Götter sind?

Der Tag, an dem Olivia Dušková eines der begehrten Stipendien an der Arcane Academy erhält, ist der glücklichste ihres Lebens. Endlich kann sie die Arkanen Ebenen studieren – so, wie es nur an dieser exklusiven Hochschule in Schottland möglich ist – und ihr altes Leben in Prag hinter sich lassen. In einer Klasse mit den fünf talentiertesten Studierenden ihres Jahrgangs übt vor allem der ebenso intelligente wie gutaussehende Milo Sinclair eine große Faszination auf sie aus. Getrieben von ihrem Wunsch nach Anerkennung riskiert Olivia alles, um Teil ihrer elitären Gemeinschaft zu werden. Doch als die Gruppe, angestachelt von ihrem charismatischen Professor, einen gefährlichen Plan schmiedet, wird Olivia klar: Sie wollen heimlich auf die letzte der Arkanen Ebenen vordringen – ein Unterfangen, das an Wahnsinn grenzt. Die tiefen Ebenen sind aus gutem Grund verboten. Legenden zufolge wartet dort unten das ewige Leben … oder doch nur der Tod?

Meine Meinung:

Im Rahmen unseres Buchclubs wurde dieses Buch zu unserem Januar-Buch gewählt. Nachdem ich es so oft in meiner Timeline gesehen und das Cover mich immer wieder auch in der Buchhandlung angesprochen hat, musste ich es vorschlagen.

Durch den Hype auf Social Media hatte ich (leider) große Erwartungen an das Buch. Insgesamt hatte es auch eine gute Grundidee, allerdings fehlte mir vor allem bei der Protagonistin die Tiefe.

Sobald man mir ein Academy-Setting gibt, bin ich schon glücklich. Noch etwas Magie dazu und ordentlich ausgearbeitete Charaktere und die fünf Sterne sind gesichert. Hier war das leider nicht ganz der Fall.

Olivia war mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Ihre Geschichte fängt sehr kläglich und bedauernd an und anfangs hatte ich noch Mitleid. Als sie jedoch an die Arcane Academy kam und ihre Mitbewohnerin Himori kennenlernte, wendete sich das Blatt für mich ganz schnell.

Absolut empathielos hatte ich das Gefühl, dass Olivia Himori nur ausnutzte um erst einmal nicht allein dazustehen. Diese begegnete ihr aufgeschlossen, hilfsbereit und lud sie mit auf eine Party ein. Sobald sich für Olivia allerdings die Gelegenheit ergab mit den „cool kids“ abzuhängen, ließ sie ihre erste Ansprechperson einfach links liegen.

Die Forschungsgruppe und Olivias späteren Freunde Saxa, Oskar, Tamara, Nasir und Milo kommen alle aus gutem Hause. Während Olivia sich für ihre Vergangenheit schämt, lügt sie diese unverhohlen an, um dazuzugehören. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch über lediglich Nasir komplett getraut habe, nachdem dieser mit seiner verwöhnten Art noch am ehrlichsten rüberkam. Auch das ständige Trinken alkoholischer Getränke fand ich sehr kritisch und gaben mir das Gefühl von Gruppenzwang, das man in seiner Jugend hatte um in einer Pseudo-Freundesgruppe dabeizubleiben.

Vor allem die Liebesgeschichte zu Milo bereitete mir Bauchschmerzen. Ich hatte nie das Gefühl, dass er es mit ihr ernst meint und in guter Absicht handelt. Auch war ihr Miteinander sehr verkorkst und es hatte mehr den Anschein, dass sie streitende Geschwister sind, die sich irgendwo gern haben, als dass sie eine Liebesbeziehung führen.

Was ich allerdings sehr an dem Buch mochte war das Magiesystem und der Handlungsstrang. Die Zirkelmagie war neu und interessant gestaltet. Das Worldbuilding beschränkte sich hauptsächlich auf die Academy und die Ebenen, die mich während des Lesens sehr fasziniert haben. Man hatte das Buch gut und gerne weiter ausschmücken und auf mehrere Bände strecken können, wenn man noch mehr auf die verschiedenen Ebenen eingegangen wäre, aber Einzelbände sind eine wohltuende Erfrischung.

Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen während des Lesens und die verschiedenen Abenteuer und Gefahren hielten die Spannung aufrecht. Vor allem auch der Ausgang der Geschichte war hervorragend und hat die meiner Meinung nach die schlecht ausgearbeiteten Charaktere wieder ausgeglichen.

Wären die Charaktere tiefer ausgearbeitet und die Bindung emotionaler ausgearbeitet worden, hätte das mein erstes Jahreshighlight werden können. Leider konnte mich nur die Geschichte und das Worldbuilding überzeugen, weshalb ich die Handlung gerne verfolgt habe, jedoch nicht noch einmal lesen würde.

Gelesen vom 04.01.2026 bis 22.01.2026

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “To Kill A Shadow – Wenn das Licht erlischt”

  • Autor*in: Katherine Quinn
  • Übersetzer*in: Sara Riffel
  • Seitenanzahl: 560 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN: 978-3743220966
  • Preis: 19,95€ (Gebundenes Buch), 11,99 (eBook), 15,99€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Zu lieben heißt, Opfer zu bringen.
Seit die Sonnengöttin – und mit ihr die Sonne – aus dem Königreich Asidia verschwunden ist, umgibt ein tödlicher Nebel das Land. Die 18-jährige Kiara kennt daher einzig die Dunkelheit. Und nicht nur das: Sie gilt in ihrem Dorf als verflucht. Da ändert sich ihr Leben schlagartig, als sie von Kommandant Jude Maddox für eine gefährliche Mission rekrutiert wird. Womit Jude jedoch nicht gerechnet hat: Kiara weckt in ihm Gefühle, die er längst verloren glaubte. Schon bald müssen sie gemeinsam im Nebel ums Überleben kämpfen und ungeahnte Geheimnisse kommen ans Licht …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den Loewe Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Obwohl ich nun schon einige negativ gestimmte Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass es für mich eins meiner Jahreshighlights ist. Der Klappentext und die Grundidee haben mich gleich überzeugt und die Geschichte konnte mich sofort fesseln.

Um zwei kleine Kritikpunkte gleich anzusprechen: man merkte den Rekruten und somit auch der Protagonistin ihr Alter an. Ich fand sie oftmals etwas aufmüpfig und naiv, was mir mittlerweile bei Charakteren nicht mehr gefällt, aber da sie 18 Jahre alt ist, sei ihr das verziehen. Außerdem wurde sehr viel erzählt und oft nicht viel erklärt. Das Worldbuilding ist noch etwas lückenhaft, ich gehe aber davon aus, dass nicht zu viel vorweggenommen werden wollte und hoffe, dass uns Band 2 noch etwas aufklärt.

Wie schon angesprochen fand ich die Grundidee gleich sehr interessant. Die Rekrutierung für die königliche Armee und Kiara als einzige Frau stellt immer Konfliktpotential dar. Jedoch fand ich es wirklich angenehm, dass dies nicht übertrieben wurde. Sie schlägt sich wacker und hat Erfahrung, was ihr einen Vorteil gegenüber den anderen gibt.

Was ich an diesem Buch hervorragend fand war die Bedeutung von Freundschaften. Oftmals werden diese zur Opferung oder Vorbereitung für einen Plot genutzt, aber in diesem Buch merkte man eine Entwicklung fester Freundschaften zwischen den verschiedenen Charakteren. Allein diese Tatsache ist für mich schon einen ganzen Stern wert.

Auch die Hintergrundgeschichten der verschiedenen Personen waren sehr gut, unterschiedlich und emotional ausgearbeitet. Hier hat mich vor allem Judes Geschichte sehr berührt, obwohl er die erste Hälfte des Buches recht geheimnisvoll und mysteriös gehalten wurde.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Kiara und dem Kommandanten war von Anfang an deutlich spürbar. Sie hat sich stetig aufgebaut und hatte ein schönes ruhiges und doch intensives Tempo. Die Liebe war greifbar und die Entwicklung zog sich gemächlich durch das Buch, wodurch man als Leser deutlich mitgefiebert und kleinste Berührungen gefeiert hat.

Ein weiteres Highlight war für mich der Nebel, die damit verbundenen Monster und allgemein die vielen Wendungen und auch Gefahren. Nachdem es im ersten Teil verständlicherweise viel um die Ausbildung der Rekruten ging, nahm der zweite Teil deutlich an Fahrt auf. Schon ab den ersten Kontrollen war die Spannung präsent und zog sich bis zur letzten Seite des Buches. Und vor allem mit dem letzten Plottwist hätte ich niemals gerechnet.

Gelesen vom 06.04.2025 bis 19.04.2025

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension “Cupids Fluch”

Rezensionsexemplar (Bildquelle)

Produktinformationen:

  • Autor*in: Ursa Jaumann
  • Seitenanzahl: 500 Seiten
  • Verlag: WunderZeilen Verlag
  • ISBN: 978-3988670175
  • Preis: 17,99€ (Taschenbuch), 2,69 (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Wenn ein Fluch dich an deinen Erzfeind bindet …

Für Irina ist ihre Magie das Wertvollste, was sie besitzt. Denn nur diejenigen mit Sternenstaub im Blut verfügen über die Macht der Planeten und können sich so eine gute Zukunft sichern. Doch kurz vor Beginn ihres magischen Studiums wird das alles unbedeutend: Ausgerechnet Alexej, der Mann, der ihr Leben beinahe komplett zerstört hätte, taucht wieder auf und offenbart ihr, dass sie mit einem Fluch belegt wurden, der beide irgendwann töten wird. Irina aber ist nicht gewillt, sich ihrem Schicksal kampflos zu fügen und macht sich auf die Suche nach einem Ausweg. Was sie nicht weiß: Der Oligarchensohn hütet ein dunkles Geheimnis, das nicht nur ihrer beider Leben bedroht, sondern auch ihr Herz …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den usm Audio Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Ich habe tatsächlich einige Bücher von Ursa Jaumann auf meiner Wunschliste und war aus diesem Grund schon sehr gespannt auf die erste Geschichte von ihr. Man muss auch sagen, dass ihre Bücher wirklich ein Hingucker sind und das gilt auch für dieses hier. Allein das Cover hat mich schon angesprochen und der Klappentext hat mich letztendlich überzeugt.

Leider hat mich die Geschichte nicht wirklich fesseln können. Irina war auf der einen Seite eine stolze Erwachsene, die für sich und auch andere kämpft, auf der anderen Seite war sie allerdings auch wie ein hibbeliges Kind, das nicht stillsitzen kann. Ihren Charakter konnte ich während des ganzen Buches leider nicht erschließen, was mir das Lesen erschwert hat.

Alexej war mir bis zum Schluss einfach unsympathisch. Er hat sich im Laufe der Handlungen zwar gebessert und durch seine Hintergrundgeschichte konnte man sein Handeln auch nachvollziehen, aber dennoch konnte ich auch zu ihm keine wirkliche Bindung aufbauen. Ich fand es jedoch sehr spannend zu erfahren wie er als reicher Sohn aufgewachsen ist und zu welchen Taten er sich im Laufe seiner Vergangenheit entschlossen hat. Das hat ihn für mich nahbarer als Irina gemacht.

Die Slow Burn Romanze zwischen den Protagonisten fand ich angenehm zu lesen und auch sehr realitätsnah. Es hat sich nicht aufgesetzt gefühlt und trotz des Fluches war sie nicht erzwungen. Den Fluch selber konnte man allerdings sehr lange nicht nachvollziehen und die Auflösung hätte ich mir persönlich anders gewünscht, aber sie war dennoch zufriedenstellend.

Spannend zu beobachten war auch die Beziehung zwischen Irina und ihren Mitbewohnern. Ich hätte mir gewünscht, dass das Aufwachsen in einer armen Siedlung, der sie nur durch ihre Fähigkeiten trotzen kann, näher thematisiert worden wäre. Auch fand ich den Streit zwischen zwei Parteien etwas unnötig und langgezogen, nur um die Handlungen der Protagonisten zu vereinfacht.

Positives muss ich aber dem Worldbuildung lassen. Ich fand es toll einmal eine Geschichte zu lesen, die nicht an den üblichen Standorten, sondern in Russland spielt. Dadurch hat man schon einen neuen Einblick gewonnen und auch der Aspekt der Sternenmagie fand ich unglaublich faszinierend.

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Ich hätte es unglaublich gerne gemocht, aber ich habe einfach nicht in die Geschichte finden können. Die Idee an sich fand ich super und auch die Ausgestaltung der Welt war sehr schlüssig und faszinierend, aber ich konnte leider mit den Handlungen an sich nichts anfangen. Nichtsdestotrotz werde ich ganz bestimmt noch ein Buch der Autorin lesen und ich bin guter Dinge, dass es mir mehr zusagen wird.

Gelesen vom 25.11.2024 bis 29.11.2024

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Rezension “Trial of the Sun Queen”

Rezensionsexemplar

Produktinformationen:

  • Autor*in: Nisha J. Tuli
  • Übersetzer*in: Paula Telge
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 416 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur Verlag
  • ISBN: 978-3426448274
  • Preis: 18,00€ (Taschenbuch), 12,99€ (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ein goldenes Reich, eine knallharte Außenseiterin und ein tödlicher Wettkampf um die Hand des Sonnenkönigs: Rache, Sex und fatale Intrigen am Hof der Fae!

Nach zwölf langen Jahren im Kerker des Aurorakönigs hat Lor nur ein Ziel: dem grausamen High Fae jeden einzelnen Moment ihres Elends heimzuzahlen und mit ihren Geschwistern zu fliehen. Als sie gegen jede Wahrscheinlichkeit – und gegen alle Regeln – an den Hof des rivalisierenden Sonnenkönigs gelangt, scheint ihre Rache in greifbarer Nähe. Denn Lor wurde auserwählt mit neun anderen Tributen um die Hand des äußerst attraktiven Königs zu kämpfen und den Thron an seiner Seite zu erklimmen. Nur wenn ihr das gelingt, ist sie frei und kann ihre Familie retten. Doch um den Sonnenkönig für sich zu gewinnen, muss Lor erst einmal die tödlichen Wettkämpfe und intriganten Spiele am Hofe der Fae überleben. 

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den argon Hörbuch Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Zuallererst muss ich sagen, dass das Buch schon optisch einen klasse Eindruck macht. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind ein wahrer Hingucker im Regal, sodass ich mir das Buch nach der Hörprobe auch als Taschenbuch gekauft habe.

Der Anfang hat mich in die 1945er-Jahre zurückversetzt. Der Kerker, in dem Lor sitzt, hat mich vom Gefühl her sehr an Konzentrationslager erinnert und mir jagte ein eiskalter Schauer nach dem nächsten über den Rücken. Dadurch erhielt man als Leser allerdings einen guten Einblick in ihr bisheriges Leben und was Lor bisher durchmachen musste. Somit konnte man ihre Rachegefühle nachvollziehen und warum es ihr wichtig ist die Wettkämpfe um den König zu gewinnen. Für mich kam sie auf jeden Fall wie eine sehr taffe und vielleicht teilweise zu sturköpfige Frau vor, die gerne ihren Willen umsetzen will, jedoch für ihre Ziele kämpft.

Nachdem sie nun die Chance bekommen hat, brauchte sie etwas, um sich daran zu gewöhnen. Ihr Hass auf den König konnte man durch die Einblicke in ihre Vorgeschichte gut nachempfinden, aber man merkt, dass ihr Familie und Freunde wichtiger sind. Die Zeit bis zum ersten Zusammentreffen hat sich etwas gezogen, was meinen Lesefluss allerdings nicht weiter gestört hat. Das Zusammentreffen mit dem König hatte es aber in sich. Die Dynamik zwischen den Personen war spannend zu beobachten und ich machte die Geschichte nur umso interessanter.

Da ich ein großer Fan von Akademie- oder Wettbewerbsbüchern bin, habe ich mich auch bei diesem Band sehr auf den Wettstreit zwischen den Anwärterinnen gefreut. Und auch hier wurde ich wieder nicht enttäuscht und die Wettkämpfe drehten sich sowohl um Kraft als auch um Köpfchen. Da Lor nur durch einen Zufall hier landete, hatte sie es schwerer als die anderen, aber es war interessant zu lesen wie sie sich durchkämpfte und das Beste herauszuholen versuchte.

Auch bekamen wir einiges vom König selbst mit und hier muss ich leider sagen, dass es sich das erste Mal sehr komisch angefühlt hat, dass er so alt ist und doch so jung aussieht. Normalerweise habe ich nur das Bild eines jungen Mannes im Kopf, in diesem Buch wurde mir das Alter jedoch sehr bewusst. Wobei ich nicht sagen kann, ob ich dies positiv oder negativ finde. Bisher hege ich aber durch Lors Sichtweise noch Skepsis gegenüber Atlas, weshalb ich noch sehr vorsichtig bei ihm bin.

Auch von Nadir haben wir einen kurzen Einblick bekommen, allerdings kam er zu wenig vor als dass ich mir eine Meinung über ihn bilden kann.

Insgesamt hat mich die Geschichte sehr überrascht und ich habe aus diesem (und dem ästhetischen) Grund habe ich es mir gerne auch noch zum Anschauen besorgt und kann nur jedem dieses Buch empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin auch hier erstaunt, dass die nächsten Bände in einem Zeitabstand von einem Vierteljahr erscheinen.

Gelesen vom 01.03.2024 bis 05.03.2024

Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

Rezension “The Witches of Silent Creek – Unendliche Macht”

Produktinformationen:

  • Autorin: Ayla Dade
  • Originaltitel: The Witches of Silent Creek
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 416 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN: 978-3551321459
  • Preis: 15,00€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Sieben Hexenzirkel, drei Artefakte, eine bedrohliche Aufgabe
Nach dem mysteriösen Tod ihrer Eltern zieht es Helena in die Heimat ihrer Mutter nach Silent Creek, einer rätselhaften Kleinstadt an der schottischen Küste. Was die junge Studentin nicht weiß: An diesem rauen Ort ist nichts normal. In Silent Creek herrschen düstere Kräfte, die Hel vor allem in Tyrael Burnett zu spüren glaubt – ihrem hochmütigen, geheimnisvollen und erschreckend attraktiven Kommilitonen am Creek’s College. Ausgerechnet er rettet ihr jedoch in einem verheerenden Moment das Leben. Hel wird klar, dass dunkle Mächte wirklich existieren und die Menschen bedrohen. Und das Schlimmste: Sie fühlt sie in sich selbst …

Meine Meinung:

Vorab vielen Dank an den Impress Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Das Buch geht wirklich sehr vielversprechend los und wir landen in einem gemütlichen, schottischen Dorf. Was mir dabei noch mehr gefallen hat: dass Helena aus Deutschland kommt. In Schottland angekommen will sie mehr über das Leben ihrer Mutter herausfinden und hofft, dass ihr Großvater ihr etwas erzählen wird.

Nur leider ist dieser ganz anders als gedacht und auch die Umstände, in denen sich Hel nun befindet, sind anfangs nicht gerade positiv. Am Anfang der Geschichte schlägt sie sich also durch all die Umstellungen und findet dann doch ziemlich schnell Leute, die ihr helfen und denen sie vertraut.

Beide Protagonisten, sowohl Helena als auch Tyrael, sind dann doch recht anstrengend. Ihrem Alter entsprechend gibt es also sehr viel unnötiges Drama, das mit einfacher Kommunikation gelöst werden könnte. Das ist tatsächlich auch mein größter Kritikpunkt des Buches. Es beginnt schon bei der ersten Begegnung und ändert sich zum Ende der Geschichte auch nicht maßgeblich.

Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist, dass man das lichte Volk kennengelernt hat. Sie
selbst mögen es nicht als „Hexen“ betitelt zu werden, weshalb ich es zu diesem Zeitpunkt auch etwas irreführend fand, warum das Buch diesen Titel dann im Namen trägt. Jedoch fand ich die einzelnen Kräfte und deren Zusammenspiel sehr interessant und außergewöhnlich. Auch dass verschiedene Kräfte unterschiedliche Vor- und Nachteile haben, fand ich erfrischend. Zwar gibt es noch einige ungelöste Fragen, aber ich hoffe einfach, diese im zweiten Band zu erhalten.

Für mich ist die Geschichte und auch die Welt zwar noch ausbaufähig, aber nichtsdestotrotz hab ich das Buch wirklich gerne gelesen. Auf den zweiten Teil bin ich zwar schon gespannt, aber der kann auch gerne noch etwas warten.

Gelesen vom 24.05.2023 bis 26.05.2023

Bewertung: 3,5 von 5 Sterne

Rezension “Court of Sun”

Produktinformationen:

  • Autorin: Lexi Ryan
  • Originaltitel: Court of Sun
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 496 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN: 978-3551585035
  • Preis: 17,00€ (Paperback), 4,99€ (eBook), 9,95€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Ein Mädchen zwischen zwei Fae-Prinzen – und zwischen zwei verfeindeten Reichen. Doch wo herrscht das Licht, und wo regieren die Schatten?

Die begnadete Diebin Brie hasst die Fae abgrundtief. Doch als ihre Schwester Jas als Sklavin an den König der Schatten verkauft wird, setzt Brie alles daran, sie zu retten. Dazu muss Brie einen Handel mit dem finsteren König eingehen – und damit an den Hof des Lichts. Dort gerät sie nicht nur in ein Netz von Intrigen, sondern auch zwischen die Fronten einer uralten Fehde. Zwei Fae-Prinzen kämpfen um ihr Herz und verfolgen in Wahrheit eigene Pläne.  Einem von ihnen wird Brie vertrauen, einer wird sie verraten.

Meine Meinung:

Vielen Dank an Netgalley und dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Zu allererst möchte ich sagen, dass ich das Buch beim ersten Mal nach circa 60 Seiten abgebrochen habe. Da ich Rezensionsexemplare aber ungerne abbreche und auch meine Leselaune zu der Zeit nur teilweise vorhanden war, hab ich dann doch noch einmal reinhört und diesmal auch beendet.

Allerdings ist es für mich leider ein sehr schwaches, aufregendes und langweiliges Buch. Schon aus Erzählungen anderer wurde mir klar, dass es „The Cruel Prince“ und ACOTAR ähneln soll. Wobei mir Ersteres gar nicht gefallen und ich den ersten Band auch abgebrochen habe, bin ich trotzdem ein Fan der ACOTAR-Reihe und wurde dann von den Meinungen anderer und dem schönen Titelbild überzeugt. Durch die Referenz gab es auch wirklich viele Parallelen zu SJM Fae-Welt, was es wie eine schlechtere Kopie hat wirken lassen. Zu „The Cruel Prince“ kann ich nichts sagen, da die Dinge, die mir im Kopf geblieben sind, nicht in dem Buch wiedergefunden habe.

Um gleich zur Protagonistin, Brie, zu kommen: ihre Handlungen habe ich durch das gesamte Buch hinweg nicht nachvollziehen können. Sie war dermaßen naiv, dass ich mich wirklich gefragt hab, ob sie überhaupt über etwas nachdenkt oder kopflos sich in egal welche Lebenslage reinstürzt. Es gab so viele vorhersehbare Situationen, bei denen die Alarmglocken nur so hätten klingeln müssen und doch ist sie blind in die Tücken und Gefahren gelaufen.

Beim nächsten Punkt muss ich sagen, dass ich hier eine persönlich Vorliebe, oder besser gesagt Abneigung, habe und das für mich selbst einfach ein Negativpunkt ist. Da dies auch im Klappentext erwähnt wird, ist das Liebesdreieck zwischen Brie und zwei Fae-Prinzen nicht verwunderlich gewesen und wie auch in anderen Büchern, gäbe es deutlich weniger unnötiges Drama, wenn sich die Protagonistin entscheiden könnte. Da ich aber zu den zwei Prinzen nicht viel verraten möchte, kann ich nur sagen, dass ich den einen mehr mag als den anderen. Schön fand ich hierbei allerdings, dass man die Geschichte beider erfahren hat und man die Handlungen beider verstehen kann und es in dem Sinne nicht wirklich einen Guten und einen Bösen gibt.

Die Geschichte an sich hat mich tatsächlich sehr an ACOTAR, Cinderella und Lightlark erinnert, weshalb es für mich nichts außergewöhnlich Neues war. Die Charaktere waren schwach dargestellt und die Handlungen fast alle vorhersehbar. Um am Schluss noch etwas positives hinzuzufügen, muss ich sagen, dass die Welt sehr gut und schön beschrieben wurde, so dass ich immer ein klares Bild im Kopf hatte.

Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch auch beim zweiten Mal lesen nicht überzeugen, weshalb ich auch den nächsten Band dieser Dilogie nicht lesen werde. Es wäre viel Potenzial da gewesen, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

Abgebrochen am 24.03.2023

Gelesen vom 31.03.2023 bis 05.04.2023

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Frost and Starlight
  • Band 3.5
  • Seitenanzahl: 352 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423718967
  • Preis: 19,00€ (Gebundene Ausgabe), 10,95€ (Taschenbuch) 9,99€ (eBook), 15,39€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhys und ihren Gefährten vorbeigegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen und den unsicheren Frieden im Reich zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende bietet die perfekte Gelegenheit, endlich abzuschalten und gemeinsam zu feiern. Doch auch die festliche Atmosphäre kann die Schatten der Vergangenheit nicht zurückhalten – denn Feyres Freunde tragen tiefe Wunden in sich und ihren Verbündeten aus dem Krieg ist noch lange nicht zu trauen.

Meine Meinung:

Ich habe mich wirklich sehr auf diese Geschichte gefreut und war schon ganz gespannt, zumal ich schon minimal dazu gespoilert wurde. Deswegen muss ich sagen, dass ich es dann doch nicht ganz so gut fand. Noch dazu die Tatsache, dass das Buch für diese wenigen Seiten wirklich teuer ist und noch dazu die Schrift vergrößert wurde, damit es „länger“ erscheint.

Das Buch spielt nach dem dritten Band der Acotar-Reihe und was ich mir für den Schluss gewünscht habe, wurde hier ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach hätte dies wirklich nicht sein müssen und lieber hätte ich mir im dritten Band noch drei Kapitel mehr gewünscht, denn dieses Buch muss man nun leider wirklich nicht unbedingt lesen.

Es war an sich aber sehr schön zu lesen und ich habe mich so gefreut wieder in diese Welt einzutauchen. Man hat viele bekannte Gesichter wiedergesehen und auch die Stimmung am Ende des letzten Buches wurde hier wieder aufgegriffen und brachte so einen flüssigen Übergang.

Es war eine Mischung aus Schmerz und Wohlbefinden, die den Leser aber auch emotional bewegen. Die Kurzgeschichte war wirklich schön zu lesen und durch die Beschreibungen konnte man sich auch alles bildlich vorstellen. Man hat mit jedem einzelnen Charakter mitfiebern können und hat sich über den Werdegang der betroffenen Personen gefreut. Allerdings habe ich mir in dieser Geschichte mehr von Cassian und Nesta gewünscht, was dann doch sehr gekürzt wurde.

Dennoch ist es alles in allem eine schöne Kurzgeschichte, die man meiner Meinung zwar nicht unbedingt lesen muss und die ich mir lieber gekürzt am Ende des dritten Bandes gewünscht hätte, die für Fans der Reihe aber sicher ein Muss ist.

Gelesen vom 24.01.2021 bis 28.01.2021

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Wings and Ruin
  • Band 3
  • Seitenanzahl: 752 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423718882
  • Preis: 22,00€ (Gebundene Ausgabe), 14,95€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 17,49€ (Hörbuch)

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Klappentext:

»Ich kenne dich in- und auswendig, Rhys. Und es gibt nichts, was ich nicht an dir liebe – mit jeder Faser meines Seins.«

Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?

Meine Meinung:

*Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler!*

Zurück nach Prythian! Wie sehr hab ich mich nach Band 2 gefreut wieder zurückzukehren. Warum ich so lange gewartet habe? Weil das Ende des vorherigen Bandes ziemlich fies war. Wer also nicht gespoilert werden will, sollte sich diese Rezension vielleicht nicht durchlesen.

Ich muss sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen in dieses Buch gegangen bin. Ich hatte etwas Angst, dass es mich nach diesem atemberaubenden zweiten Band nicht überzeugen kann, aber nun – das Buch hat es geschafft. Ich brauchte durch meine lange Pause etwas, um mich wieder an die Einzelheiten erinnern zu können, aber diese wurden wirklich gut und kurz noch einmal zusammengefasst.

Stellenweise waren mir die ganzen Strategiepläne für den bevorstehenden Krieg etwas zu lang, aber für die Story waren diese natürlich wichtig und aufschlussreich. Wie auch schon in den Bänden davor konnte man nicht alle der Charaktere einschätzen und plante immer mit einem Hinterhalt.

Vor allem die Teamzusammenstellung mit dem Knochenschnitzer und seinen Geschwistern fand ich wirklich interessant und auch wie diese Bündnisse zusammenkamen. Gut fand ich dabei, dass sie doch nicht so unantastbar waren, wie sie anfangs schienen.

Auch die Archeron-Geschwister haben natürlich eine wichtige Rolle in diesem Band gespielt und ihre Entwicklung und ihr Auftreten waren komplett unterschiedlich und wichtig für die Geschichte. Vor allem bei Feyre hat man schon im zweiten Band eine positive Entwicklung beobachten können, was ich mir für Elain und Nesta natürlich auch gewünscht habe. Doch mithilfe der anderen Familienmitglieder konnte man auch hier einen Fortschritt sehen.

Gegen Ende, als der Krieg dann begann, wurde ich einige Male überrascht. Und nicht nur positiv. Einige Wendungen waren wirklich klar und zwar schön zu lesen, aber dennoch etwas langweilig gestaltet. Andere habe ich wirklich nicht so kommen gesehen und war schockiert und freudig zugleich.

Alles in Allem kann ich sagen, dass mich dieses Buch auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hat und ich einerseits froh war, wieder zurückzukehren, ich andererseits aber Angst vor dem Ende hatte. Ich hätte mir für den Schluss zwar noch eine kleine Aufklärung gewünscht, was mit den anderen Höfen passierte, hoffentlich wird das aber in den nächsten Bänden aufgeklärt.

Gelesen vom 23.12.2020 bis 14.01.2021

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Thorns and Roses
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 480 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423761635
  • Preis: 21,00€ (Gebundene Ausgabe), 12,95€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook) 17,49€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass mich das Buch anfangst gar nicht überzeugt hat. Es war spannend in eine neue Welt einzutauchen, aber die Handlungen der Protagonistin haben mich teilweise dermaßen gestört, dass ich selbst an der menschlichen Intelligenz gezweifelt habe. Aber nachdem der Anfang mit Feyres schwierigen Familie überwunden war und man in das Reich Prythian eintauchen konnte, wollte ich das Buch schon gar nicht mehr aus der Hand legen.

Am meisten mochte ich Lucien, der seinen Hass auf Menschen deutlich gezeigt hat und mich mit seinen Streitereien und Kontersprüchen immer wieder zum Lachen gebracht hat. Ich fand es sehr schön wie ausführlich und wunderschön Frau Maas die Landschaften beschrieben hat, sodass ich mich gefühlt habe, als würde auch ich in einer solchen Länderei stehen.

Ich finde der Mittelteil wurde etwas zu lang gezogen, aber dafür übertrumpfte der Schluss alles! Ich war dermaßen von dem Buch gefesselt, dass ich mir selbst das Schlimmste ausmalte und zusammen mit Feyre mitfieberte. Beruhigt hat mich dabei der wohl intelligenteste Charakter des Buches: Rhysand.

Da der erste Band mit einem fiesem Cliffhänger aufhört, habe ich mir sofort den zweiten Band gekauft, der allerdings noch auf meinem SuB liegt, da ich gerade gar nicht in Stimmung bin, weiterzulesen.

Ich gebe dem Buch trotz der unfassbaren Geschichte nur 3,5 Sterne, da mich die Protagonistin überhaupt nicht überzeugt hat und mich ihr Verhalten teilweise sehr gestört hat. Interessant finde ich derzeit aber ihre Schwestern, weshalb ich mich schon sehr darauf freue den zweiten Band zu lesen! 

Gelesen vom 23.12.2017 bis 01.01.2018 und 10.06.2019 bis 09.07.2019

Bewertung: 3,5 von 5 Sterne

Rezension “Wen der Rabe ruft”

Produktinformationen:

  • Autorin: Maggie Stiefvater
  • Originaltitel: The Raven Boys
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 464 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag GmbH
  • ISBN: 978-3839001530
  • Preis: 9,35€ (Gebundene Ausgabe), 3,99€ (eBook)

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Klappentext:

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Meine Meinung:

Von dieser Reihe habe ich schon so viel mitbekommen und entweder konnte ich daraus schlussfolgern, dass man sie entweder liebt oder aber hasst. Bisher hasse ich sie nicht, aber gerade unglaublichen Gefallen habe ich auch noch nicht unbedingt gefunden.

Ich muss leider zugeben, dass ich wirklich lange gebraucht habe bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die ersten 100 Seiten haben sich unendlich lange gezogen und ich war stellenweise wirklich verwirrt, wer denn nun wer ist.

Blue ist ein sehr angenehmer Hauptcharakter, der neben einem Haus voller Wahrsagerinnen ein recht normales Leben führt und selbst sehr aufgeschlossen, neugierig und auch hilfsbereit ist.

Einzig die Weissagung, dass sie den Jungen, den sie liebt, mit einem Kuss umbringen wird, finde ich wirklich dezent dramatisch, aber gut, das ist wohl die Intension der Geschichte. Mit dieser Weissagung geht sie auch sehr vorsichtig mit dem anderen Geschlecht um und anfangs dachte ich tatsächlich, dass ihre Mutter ihr damit nur eine Beziehung weniger schmackhaft machen will.

Beim Seelenempfang am Friedhof begegnet ihr dann der Geist Ganseys, was ich dann zum ersten Mal auch spannend fand. Wenig später begegnete sie dann schicksalhafterweise auch dem lebendigem Gansey und den restlichen Raven-Boys.

Hier finde ich trotz einiger Macken alle Jungs ziemlich sympathisch und vor allem vielschichtig. Man merkt die Unterschiede der vier Jungs extrem und trotzdem harmonieren sie auf eine recht komische Weise. Vor allem Adam hat es mir hier angetan.

Nun machen sie sich auch zusammen mit Blue auf die Suche nach den Ley-Linien und begegnen auf ihrer Reise dem ein oder anderen Mysterium. Viel Hilfe von anderen können die fünf leider nicht erwarten und trotzdem stellen sich ihnen einige unerwartete Wendungen in den Weg.

Es gab einige Stellen in diesem Buch, die mich neugierig und schockiert haben weiterlesen lassen. Ich bin vielleicht noch nicht hundertprozentig von der Geschichte überzeugt, freue mich aber dennoch schon auf den zweiten Band.

Gelesen vom 11.10.2020 bis 18.10.2020

Bewertung: 4 von 5 Sterne