Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Frost and Starlight
  • Band 3.5
  • Seitenanzahl: 352 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423718967
  • Preis: 19,00€ (Gebundene Ausgabe), 10,95€ (Taschenbuch) 9,99€ (eBook), 15,39€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhys und ihren Gefährten vorbeigegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen und den unsicheren Frieden im Reich zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende bietet die perfekte Gelegenheit, endlich abzuschalten und gemeinsam zu feiern. Doch auch die festliche Atmosphäre kann die Schatten der Vergangenheit nicht zurückhalten – denn Feyres Freunde tragen tiefe Wunden in sich und ihren Verbündeten aus dem Krieg ist noch lange nicht zu trauen.

Meine Meinung:

Ich habe mich wirklich sehr auf diese Geschichte gefreut und war schon ganz gespannt, zumal ich schon minimal dazu gespoilert wurde. Deswegen muss ich sagen, dass ich es dann doch nicht ganz so gut fand. Noch dazu die Tatsache, dass das Buch für diese wenigen Seiten wirklich teuer ist und noch dazu die Schrift vergrößert wurde, damit es „länger“ erscheint.

Das Buch spielt nach dem dritten Band der Acotar-Reihe und was ich mir für den Schluss gewünscht habe, wurde hier ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach hätte dies wirklich nicht sein müssen und lieber hätte ich mir im dritten Band noch drei Kapitel mehr gewünscht, denn dieses Buch muss man nun leider wirklich nicht unbedingt lesen.

Es war an sich aber sehr schön zu lesen und ich habe mich so gefreut wieder in diese Welt einzutauchen. Man hat viele bekannte Gesichter wiedergesehen und auch die Stimmung am Ende des letzten Buches wurde hier wieder aufgegriffen und brachte so einen flüssigen Übergang.

Es war eine Mischung aus Schmerz und Wohlbefinden, die den Leser aber auch emotional bewegen. Die Kurzgeschichte war wirklich schön zu lesen und durch die Beschreibungen konnte man sich auch alles bildlich vorstellen. Man hat mit jedem einzelnen Charakter mitfiebern können und hat sich über den Werdegang der betroffenen Personen gefreut. Allerdings habe ich mir in dieser Geschichte mehr von Cassian und Nesta gewünscht, was dann doch sehr gekürzt wurde.

Dennoch ist es alles in allem eine schöne Kurzgeschichte, die man meiner Meinung zwar nicht unbedingt lesen muss und die ich mir lieber gekürzt am Ende des dritten Bandes gewünscht hätte, die für Fans der Reihe aber sicher ein Muss ist.

Gelesen vom 24.01.2021 bis 28.01.2021

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Wings and Ruin
  • Band 3
  • Seitenanzahl: 752 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423718882
  • Preis: 22,00€ (Gebundene Ausgabe), 14,95€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook), 17,49€ (Hörbuch)

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Klappentext:

»Ich kenne dich in- und auswendig, Rhys. Und es gibt nichts, was ich nicht an dir liebe – mit jeder Faser meines Seins.«

Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?

Meine Meinung:

*Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler!*

Zurück nach Prythian! Wie sehr hab ich mich nach Band 2 gefreut wieder zurückzukehren. Warum ich so lange gewartet habe? Weil das Ende des vorherigen Bandes ziemlich fies war. Wer also nicht gespoilert werden will, sollte sich diese Rezension vielleicht nicht durchlesen.

Ich muss sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen in dieses Buch gegangen bin. Ich hatte etwas Angst, dass es mich nach diesem atemberaubenden zweiten Band nicht überzeugen kann, aber nun – das Buch hat es geschafft. Ich brauchte durch meine lange Pause etwas, um mich wieder an die Einzelheiten erinnern zu können, aber diese wurden wirklich gut und kurz noch einmal zusammengefasst.

Stellenweise waren mir die ganzen Strategiepläne für den bevorstehenden Krieg etwas zu lang, aber für die Story waren diese natürlich wichtig und aufschlussreich. Wie auch schon in den Bänden davor konnte man nicht alle der Charaktere einschätzen und plante immer mit einem Hinterhalt.

Vor allem die Teamzusammenstellung mit dem Knochenschnitzer und seinen Geschwistern fand ich wirklich interessant und auch wie diese Bündnisse zusammenkamen. Gut fand ich dabei, dass sie doch nicht so unantastbar waren, wie sie anfangs schienen.

Auch die Archeron-Geschwister haben natürlich eine wichtige Rolle in diesem Band gespielt und ihre Entwicklung und ihr Auftreten waren komplett unterschiedlich und wichtig für die Geschichte. Vor allem bei Feyre hat man schon im zweiten Band eine positive Entwicklung beobachten können, was ich mir für Elain und Nesta natürlich auch gewünscht habe. Doch mithilfe der anderen Familienmitglieder konnte man auch hier einen Fortschritt sehen.

Gegen Ende, als der Krieg dann begann, wurde ich einige Male überrascht. Und nicht nur positiv. Einige Wendungen waren wirklich klar und zwar schön zu lesen, aber dennoch etwas langweilig gestaltet. Andere habe ich wirklich nicht so kommen gesehen und war schockiert und freudig zugleich.

Alles in Allem kann ich sagen, dass mich dieses Buch auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hat und ich einerseits froh war, wieder zurückzukehren, ich andererseits aber Angst vor dem Ende hatte. Ich hätte mir für den Schluss zwar noch eine kleine Aufklärung gewünscht, was mit den anderen Höfen passierte, hoffentlich wird das aber in den nächsten Bänden aufgeklärt.

Gelesen vom 23.12.2020 bis 14.01.2021

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen”

Produktinformationen:

  • Autorin: Sarah J. Maas
  • Originaltitel: A Court of Thorns and Roses
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 480 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 978-3423761635
  • Preis: 21,00€ (Gebundene Ausgabe), 12,95€ (Taschenbuch), 9,99€ (eBook) 17,49€ (Hörbuch)

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Klappentext:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass mich das Buch anfangst gar nicht überzeugt hat. Es war spannend in eine neue Welt einzutauchen, aber die Handlungen der Protagonistin haben mich teilweise dermaßen gestört, dass ich selbst an der menschlichen Intelligenz gezweifelt habe. Aber nachdem der Anfang mit Feyres schwierigen Familie überwunden war und man in das Reich Prythian eintauchen konnte, wollte ich das Buch schon gar nicht mehr aus der Hand legen.

Am meisten mochte ich Lucien, der seinen Hass auf Menschen deutlich gezeigt hat und mich mit seinen Streitereien und Kontersprüchen immer wieder zum Lachen gebracht hat. Ich fand es sehr schön wie ausführlich und wunderschön Frau Maas die Landschaften beschrieben hat, sodass ich mich gefühlt habe, als würde auch ich in einer solchen Länderei stehen.

Ich finde der Mittelteil wurde etwas zu lang gezogen, aber dafür übertrumpfte der Schluss alles! Ich war dermaßen von dem Buch gefesselt, dass ich mir selbst das Schlimmste ausmalte und zusammen mit Feyre mitfieberte. Beruhigt hat mich dabei der wohl intelligenteste Charakter des Buches: Rhysand.

Da der erste Band mit einem fiesem Cliffhänger aufhört, habe ich mir sofort den zweiten Band gekauft, der allerdings noch auf meinem SuB liegt, da ich gerade gar nicht in Stimmung bin, weiterzulesen.

Ich gebe dem Buch trotz der unfassbaren Geschichte nur 3,5 Sterne, da mich die Protagonistin überhaupt nicht überzeugt hat und mich ihr Verhalten teilweise sehr gestört hat. Interessant finde ich derzeit aber ihre Schwestern, weshalb ich mich schon sehr darauf freue den zweiten Band zu lesen! 

Gelesen vom 23.12.2017 bis 01.01.2018 und 10.06.2019 bis 09.07.2019

Bewertung: 3,5 von 5 Sterne

Rezension “Wen der Rabe ruft”

Produktinformationen:

  • Autorin: Maggie Stiefvater
  • Originaltitel: The Raven Boys
  • Band 1
  • Seitenanzahl: 464 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag GmbH
  • ISBN: 978-3839001530
  • Preis: 9,35€ (Gebundene Ausgabe), 3,99€ (eBook)

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Klappentext:

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Meine Meinung:

Von dieser Reihe habe ich schon so viel mitbekommen und entweder konnte ich daraus schlussfolgern, dass man sie entweder liebt oder aber hasst. Bisher hasse ich sie nicht, aber gerade unglaublichen Gefallen habe ich auch noch nicht unbedingt gefunden.

Ich muss leider zugeben, dass ich wirklich lange gebraucht habe bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die ersten 100 Seiten haben sich unendlich lange gezogen und ich war stellenweise wirklich verwirrt, wer denn nun wer ist.

Blue ist ein sehr angenehmer Hauptcharakter, der neben einem Haus voller Wahrsagerinnen ein recht normales Leben führt und selbst sehr aufgeschlossen, neugierig und auch hilfsbereit ist.

Einzig die Weissagung, dass sie den Jungen, den sie liebt, mit einem Kuss umbringen wird, finde ich wirklich dezent dramatisch, aber gut, das ist wohl die Intension der Geschichte. Mit dieser Weissagung geht sie auch sehr vorsichtig mit dem anderen Geschlecht um und anfangs dachte ich tatsächlich, dass ihre Mutter ihr damit nur eine Beziehung weniger schmackhaft machen will.

Beim Seelenempfang am Friedhof begegnet ihr dann der Geist Ganseys, was ich dann zum ersten Mal auch spannend fand. Wenig später begegnete sie dann schicksalhafterweise auch dem lebendigem Gansey und den restlichen Raven-Boys.

Hier finde ich trotz einiger Macken alle Jungs ziemlich sympathisch und vor allem vielschichtig. Man merkt die Unterschiede der vier Jungs extrem und trotzdem harmonieren sie auf eine recht komische Weise. Vor allem Adam hat es mir hier angetan.

Nun machen sie sich auch zusammen mit Blue auf die Suche nach den Ley-Linien und begegnen auf ihrer Reise dem ein oder anderen Mysterium. Viel Hilfe von anderen können die fünf leider nicht erwarten und trotzdem stellen sich ihnen einige unerwartete Wendungen in den Weg.

Es gab einige Stellen in diesem Buch, die mich neugierig und schockiert haben weiterlesen lassen. Ich bin vielleicht noch nicht hundertprozentig von der Geschichte überzeugt, freue mich aber dennoch schon auf den zweiten Band.

Gelesen vom 11.10.2020 bis 18.10.2020

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension “City of Ashes”

Produktinformationen:

  • Autorin: Cassandra Clare
  • Originaltitel: City of Ashes
  • Seitenanzahl: 496 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • ISBN: 978-3442486830
  • Preis: 10,00€ (Klappenbroschur), 8,99€ (eBook)

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Klappentext:

Clary glaubte, sie wäre ein ganz normale junge Frau – bis sie unter dramatischen Umständen erfuhr, dass sie eine Schättenjägerin ist, Teil einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Vampire, Werwölfe, Hexenmeister: Clary würde ihrem neuen Leben allzu gern den Rücken kehren. Doch die Unterwelt ist nicht bereit, sie gehen zu lassen. Dafür sorgt auch das starke Band zu ihren neuen Freunden, ihrer neugefundenen Familie. Und als Jace, der ihr mehr als einmal das Leben gerettet hat, in tödliche Gefahr gerät, stellt sich Clary schließlich ihrem Schicksal – und einem erbitterten Kampf gegen die Kreaturen der Nacht …

Meine Meinung:

Vorsicht Spoiler!

Ein klitzekleines Stückchen besser als der erste Band, aber leider immer noch nicht der Rede wert. Traurig, aber wahr: Valentine ist mittlerweile mein liebster Charakter.

Am meisten genervt hat mich ja, dass es in diesem Teil hauptsächlich um Jace geht. Was nach dem ersten Band natürlich verständlich ist, allerdings steigert das sein Selbstbewusstsein nur noch mehr. Während Jace nun also beschuldigt wird, wie sein Vater zu sein, spielt hier die Inquisitorin eine große Rolle. Von Zuhause rausgeschmissen und in der Macht der Inquisitorin wird der ach so arme Jace eingeschlossen.

An sich hätte ich gesagt, ja, Vorsichtsmaßnahmen müssen getroffen werden, aber nach Jace unmöglicher Art und seiner nicht nur frechen sondern auch herablassenden Art gegenüber seiner Chefin, hätte ich ihn auch angekettet in eine Zelle gesperrt. Noch schlimmer, dass er eine autoritäre Person so angegangen ist.

Valentines Auftreten war daraufhin allerdings unerwartet. Seine Taten fand ich hierbei erschreckend und ich hab mich wirklich gefragt wie er das Unmögliche geschafft hat.

Isabelles, Clarys, Jace und Simons Besuch am Lichten Hof war gut durchdacht und ich muss hier wieder über das Worldbuilding schwärmen! Diese Szene hat mir wirklich sehr gefallen, da sie nicht nur ausgeklügelt, sondern auch unterhaltsam war. Das vorprogrammierte Drama war danach natürlich abzusehen.

Die “Strafe”, dass Magnus Bane auf Jace aufpassen muss, fand ich dann doch sehr lächerlich. Obwohl der Hexenmeister gerne eigennützig handelt, hätte ich als Inquisitorin nicht gemacht. Vor allem, weil Magnus seine Pflichten manchmal nicht ganz so ernst nimmt und geschickt eine Lücke im Vertrag erstellt hat. Durch diese Lücke quetscht sich auch Jace, um Kontakt zu seinem Vater aufzunehmen. Wobei ich es anfangs schlecht gefunden habe, muss ich zugeben, dass dies wichtig für die Entwicklung der Geschichte ist.

Der ausgehandelte Tauschhandel der Inquisitorin zeugt auch hier von Unwissen und sogar ich habe mich über ihre Dummheit und Leichtsinnigkeit gewundert. Kein Wunder also, dass der Schluss dann negativ für die Schattenjäger ausfiel und nur mithilfe von viel Überredungskraft konnte die Lage dennoch gerettet werden.

Ich habe mich ja sehr gefreut, dass Maia in diesem Band erschienen ist und war (wieder einmal) enttäuscht, dass sie sich so ändert. Ich verstehe ihre ängstliche Haltung, aber teilweise kommt sie mir nicht wie 15, sondern eher wie sieben vor.

Auch Simon spielt eine große und wichtige Rolle in diesem Band. Nicht nur seine Wandlung als Untoter, sondern seine Besonderheit hat mich dann stutzen lassen. Ich habe bei dem Ereignis schon eine Vermutung gehabt und ich bin gespannt, ob ich damit richtig liege.

Auch Lucian/Luke ist mir in diesem Band sehr sympathisch geworden und ich hoffe bei ihm wirklich auf ein gutes Ende. Der Schluss gab dann noch etwas Auskunft über Jocelyns Zustand und ich habe mir sowas auch schon gedacht.
Clary war in diesem Band etwas weniger anstregend, aber meiner Meinung nach immer noch sehr nervig und kindlich.

Ich muss auch hier wieder sagen, dass das Buch ohne oder mit anderen Charakteren um einiges besser gewesen wäre und ich immer noch Hoffnung habe, dass die Charaktere langsam mal erwachsener und weniger selbstgefällig werden.

Gelesen vom 07.04.2020 bis 10.04.2020

Bewertung: 3 von 5 Sternen