Rezension “Die Nacht”

Produktinformationen:

  • Autor*in: Jan Beck
  • Band 2
  • Seitenanzahl: 445 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag
  • ISBN: 978-3-328-10667-8
  • Preis: 11,00€ (Taschenbuch), 3,99€ (eBook)

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Klappentext:

Was er will ist Rache. Seine Methode ist Mord.

Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht … Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen. Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat.

Meine Meinung:

Vorab Danke an das Bloggerportal und an den Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Erstmal: wow!
Ich bin eine passionierte Thrillerleserin und bin eigentlich ganz gut darin, den Täter schnell zu finden. Aber bei diesem Buch hing ich irgendwie hinterher.

Die verschiedenen Erzählperspektiven haben mich anfangs noch etwas verwirrt, aber mit der Zeit konnte ich dann Verbindungen zwischen den jeweiligen Personen aufbauen. Welche mir dabei am Besten gefallen hat, kann ich gar nicht sagen.

Die Geschichte ist schon sehr übertrieben und ich weiß nicht, ob im echten Leben jemand so etwas Gewaltiges aufstellen kann, aber die ganzen Mechanismen und Involvierten haben ihr einfach Spannung gegeben.

Aber fangen wir mit den Ermittlern an: Inga Björk und Christian Brand. Da ich „Das Spiel“, also Band 1 der Reihe, zwar zuhause, aber noch nicht gelesen habe, wirft die Verbindung der beiden auch am Ende noch einige Fragen bei mir auf. Zwischen den beiden liegt also noch etwas unausgesprochenes, aber auch vertrautes, was die Zusammenarbeit etwas schwierig, aber gleichzeitig auch einfach macht. Björks schwedischen Ausrufe haben sie mir gleich sympathisch gemacht und auch ihr fotografisches Gedächtnis fand ich super interessant. Brand ist meiner Einschätzung nach ein Eigenbrötler und war mit eher weniger sympathisch. Nichtsdestotrotz muss (und werde) ich noch „Das Spiel“ lesen und dann hoffentlich aufgeklärter sein und die Ermittler besser verstehen.

Hanna, deren Schicksal schon im Klappentext prophezeit wird, hat mich wohl am meisten überzeugt. Trotz der grausamen Tatsache ihrer Entführung gibt sie bis zum Schluss nicht auf zu Kämpfen und versucht in ihrer Gefangenschaft den anderen zu helfen. Generell ist die Vorgehensweise des Nachtmanns zwar grausam, aber auch interessant und der ausgearbeitete Mechanismus ist (leider) sehr gut für eine solche Machenschaft.

Zum Nachtmann selbst will ich gar nicht viel sagen, um nicht zu spoilern, aber mit so einem Ausgang und dem Hintergrund der Tat hätte ich am Anfang des Buches noch nicht gerechnet. Die Geschichte ist wirklich nicht berechenbar und die Folgen nicht vorhersehbar. Der Nachtmann lässt den Leser in einem Zwiespalt zwischen Hass und Mitgefühl zurück und macht die ganze Sache somit umso spannender.

Letztendlich kann ich gar nicht sagen, wie ich mich am Ende des Buches fühle. Einerseits bin ich zufrieden, aber andererseits hätte Björk anders handeln können. Auf jeden Fall musste ich mir die Auflösung noch einmal durchlesen, da sie anfangs erstmal etwas unverständlich war und für mich nicht ganz schlüssig. Im Nachhinein war das ein wirklich unvorhersehbarer Plottwist, den wirklich niemand hätte vorherbestimmen können.

Für mich ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight und ich lege es jedem Thriller-Fan ans Herz. Auch ohne Band 1 hat es sich gut und verständlich lesen lassen, nur einige Fragen werde ich mir jetzt noch mit dem Lesen des ersten Bandes „Das Spiel“ beantworten.

Gelesen vom 28.02.2022 bis 26.03.2022

Bewertung: 5 von 5 Sterne

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